Neuigkeiten

Konzeptentwicklung Zukunftsgestaltung der Stadtbücherei Bad Berleburg

Über das Projekt

Beantragt wird eine Konzeptförderung, die neue Ziele und damit Perspektiven für die Stadtbücherei entwickelt. Um ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln, sollen potentielle neue Projektpartner angesprochen werden. Es gilt den Blickwinkel auszuweiten, daher soll die Konzepterarbeitung in einem offenen, moderierten Prozess stattfinden. Das Kreativpotential, das in Institutionen, Unternehmen, Vereinen und Gruppen existiert, soll in den Prozess einfließen. So werden vorhandene Bedarfe mit bereits bestehenden Nutzungsformen kombinierbar. Durch die breit getragene Beteiligung soll nicht nur eine Identifizierung mit dem entwickelten Konzept und der Stadtbücherei Bad Berleburg stattfinden, sondern es wird auch ein zentraler Begegnungsort für die 23 Ortschaften Bad Berleburgs zum Austausch und der Förderung von Kooperationen und Netzwerkpartnern geschaffen.

In den Prozess der Konzeptentwicklung sollen neben den bisher bestehenden Partnern der Stadtbücherei, wie Schulen, Kindergärten und Nutzer der Stadtbücherei, neue, potentielle Zielgruppen eingebunden werden, um neue Ideen bezüglich des Angebotsprofils zu entwickeln. Unternehmen, Vereine und Institutionen sollen mit Hilfe von Werkstattgesprächen mit externer Moderation in einem offenen Prozess dazu eingeladen werden. Der Prozess soll transparent und offen als Ideenschmiede durchgeführt werden, um zur verstärkten Identifikation mit der Stadtbücherei und deren vermehrter Nutzung beizutragen. Bei allen Prozessschritten sollen die Möglichkeiten von Digitalisierung und Globalisierung (unter Nutzung der internationalen Städtepartnerschaften) mit angedacht werden, um die Stadtbücherei zukunftsfähig aufzustellen. In die Abstimmungen zum offenen Prozess soll die Kulturgemeinde Bad Berleburg e.V. als der Hauptanbieter kultureller Veranstaltungen eingebunden werden.

Durch den offenen Beteiligungsprozess mit allen am gesellschaftlichen Leben beteiligten Organisationen, Institutionen, Gruppen und Vereinen in verschiedenen Workshops kann sich jeder Interessierte einbringen. Bürgerschaftliches Engagement wird so aus unterschiedlichen Perspektiven für die Umsetzung herangezogen. Die Federführung des Prozesses liegt bei hauptamtlichen Akteuren.

Die Kosten setzen sich aus dem Honorar der zu wählenden Agentur sowie der Verpflegung in den Workshops zusammen.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Bibliothekskonzept.jpeg

Projektträger

Stadt Bad Berleburg

Konzeptentwicklung für ein multifunktionales Vereinsgebäude aus Käferholz

Über das Projekt

Der Jugendförderverein Bad Berleburg e.V. (JFV) leistet seit seiner Gründung 2005 einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Bad Berleburg und in der Region. Mit mittlerweile 154 Mitgliedsvereinen (Stand 2019) aus ganz Wittgenstein bündelt er Kräfte und Ressourcen und fördert die Vernetzung untereinander.

Mit der Initiative zum Bau eines Vereinsgebäudes geht der JFV einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung. Denn eine multifunktionale Treffpunkteinrichtung fehlt bisher, die für unterschiedliche Nutzungen und Nutzer offen steht. Auch werden die bestehenden Lagerkapazitäten, die dem JFV in der Halle im Gewerbegebiet Herrenweise zur Verfügung stehen, den praktischen Anforderungen angesichts des mittlerweile umfassenden Angebots des Materialpools nicht mehr gerecht.

Mögliche Nutzungen sollen im Rahmen der Konzeptentwicklung geprüft und dargestellt werden, z.B.:

  • Ort für Veranstaltungen und Events
  • Lagerhalle
  • Vereinsbüro
  • Proberäume
  • Schulungsräume in Verbindung mit digitaler Infrastruktur zur Information z.B. über Technologien regenerativer Energienutzung (für Schulen, für Unternehmen, für Bürger und weitere Akteure)
  • Archiv
  • Expoflächen für das Museum am Rothaarsteig

Die geplante Vereinshalle soll als ein regionales Leuchtturmprojekt dienen, bei dem Bau der Halle mit Käferholz und auch bei der klimaneutral ausgelegten Energieversorgung für den künftigen Betrieb.

Für die Energieversorgung des Gebäudes ist die Nutzung von Oberflächengeothermie vorgesehen. Untersuchungen der Energieagentur NRW zeigen, dass ausreichende natürliche Potenziale für die Nutzung von Oberflächengeothermie im Raum Bad Berleburg vorhanden sind und diese Nutzung auch grundsätzlich wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden kann. Für die Eigenstromversorgung des Gebäudes und ggf. auch eine Stromeinspeisung in das Versorgungsnetz ist eine Photovoltaiknutzung vorgesehen.

Somit soll mit dem Bauprojekt auch modellhaft die Nutzung von regenerativen Energien in Wittgenstein deutlich gemacht werden.

Zum Zweck der notwendigen weiteren Qualifizierung des Modellprojektes beabsichtigt der JFV die Erstellung einer planerischen Konzeption, in der die Machbarkeit und nachhaltige Umsetzung des Vorhabens dargestellt wird.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Kaeferholz.jpg

Projektträger

Jugendförderverein Bad Berleburg e.V.

Machbarkeitsstudie „Die digitale Zukunftswerkstatt``

Über das Projekt

Mit der digitale Zukunftswerkstatt betreibt die LEADER-Region WITTGENSTEIN nachhaltige Breitendigitalisierung für eine Vielzahl der Bürgerinnen und Bürger der Region. Sie unterstützt die hiesigen Unternehmen und Institutionen bei der Bewältigung der Digitalisierung und trägt zur Sicherung deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bei. Durch diesen zentralen Leuchtturm wird die Vernetzung der regionalen Akteure maßgeblich vorangetrieben. Mithilfe vielfältiger Qualifizierungsangebote werden Berührungsängste abgebaut und „digitale Begeisterung“ entfacht. Die gezielte Förderung und Qualifizierung wird die „digitalen Fähigkeiten“ der Bürgerinnen und Bürger für die zukünftigen Herausforderungen entwickeln und bereitstellen. Durch die Generierung von digitalen Nachwuchskräften direkt in der Region wird ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung vor Ort betrieben.

Im Hinblick auf die Vision eines digitalen Qualifizierungszentrums, soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden.

Zu klären ist:

  • Welche Zielgruppen kommen für die Nutzung des Qualifizierungszentrums tatsächlich in Frage?
  • Wie viele potenzielle Lerner/Kunden können aus den Zielgruppen generiert werden?
  • Welche Qualifizierungsbedarfe haben diese Zielgruppen?
  • Welche techn. Infrastruktur ist für die Vermittlung der Qualifizierungsbedarfe erforderlich?
  • Welche personelle Ausstattung ist für die Vermittlung der Qualifizierungsbedarfe erforderlich?
  • Wie hoch wären die Investitionskosten für die Realisierung des Qualifizierungszentrums?
  • Welche Förderinstrumente und -programm können in welcher Höhe genutzt werden?
  • Wie sieht ein Geschäftsmodell zum wirtschaftlichen Betrieb des Qualifizierungszentrums aus?

Ist durch die Machbarkeitsstudie abgesichert, dass ein digitales Qualifizierungszentrum in der Region dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden kann, so ist die Erarbeitung und Einreichung eines Projektantrages zur Regionale 2025 ebenfalls Bestandteil dieses Förderantrags.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/digitale-Zukunftswerkstatt-1.jpg

Projektträger

Interessengemeinschaft „Digitale Zukunftswerkstatt“

Zusammenschluss regionaler Unternehmen und Institutionen

Formale Antragstellung durch EJOT Holding GmbH & Co. KG

Wegweiser ins digitale Schaufenster für Wittgensteiner Betriebe und Konsumenten

Über das Projekt

Eine zunehmende Verbrauchernachfrage von digitalen Einkaufsplattformen mit Warenlieferung an die Haustür bedeutet für den Einzelhandel auch in den Wittgensteiner Kommunen Chance und Herausforderung zugleich. Hier geht es darum, dass Einzelhandelsbetriebe vor Ort im Wettbewerb mit bestehenden Online-Einkaufsportalen eigene Online-Präsenz sowie bestehende Ladenfläche digital aufbauen und bedarfsorientiert ausbauen. Angesichts großer Dynamik des digitalen Einzelhandelsmarktes sind die Betriebe gefordert, sich mit den Entwicklungsperspektiven durch Digitalisierung umfassend auseinander zu setzen und Perspektiven für Bestandsbetriebe, für potenzielle Nachfolger und Gründer zusammen in den Blick zu nehmen.

Folgende zentrale Motive werden mit dem Projektvorhaben „Wegweiser ins digitale Schaufenster“ verfolgt:

  • Erprobung innovativer digitaler Formate der Angebotspräsentation und -vermarktung im Einzelhandel, die auch über Wittgenstein hinaus modellhafte Bedeutung erlangen können
  • Stärkung von wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Kooperationsstrukturen für das Standortmarketing der Region, Erhaltung und Entwicklung des Einzelhandels
  • Nutzung des „Labor“-Projektansatzes der LEADER-Region Wittgenstein

Die geplanten Maßnahmen als Gegenstand des Förderprojekts umfassen zusammengefasst folgende Hauptkomponenten:

  • Der Projektkoordinator (Förderung Externe Dienstleistung) arbeitet in der Funktion des Projektleiters mit allen organisatorischen und koordinierenden Aufgaben und unterstützt den Projektträger auf der Ebene der Projektgeschäftsführung. Seine / ihre Aufgabe ist auch das „Laboranten“-Management der institutionellen Begleitstruktur (Steuergremium), der Einsatz als Digitallotse für den Einzelhandel und für weitere Projektbeteiligte (Information, Beratung) sowie das Projektmarketing / PR-Arbeit.
  • Das wissenschaftliche Begleitteam (Förderung Personalstelle) setzt als „Laborteam“ den vorgesehenen Versuchsaufbau des Laborladens um. Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung eines Angebots- und Standortkonzeptes zur Inbetriebnahme des Laborladens, Beratung für Betriebe im Laborladen und in Feldversuchen in der Praxisphase sowie die Entwicklung einer Qualifizierungs-strategie auf Basis der Ergebnisse der Erprobungsphase. Die Qualifizierungsstrategie soll auch Empfehlungen für eine Qualitätskennzeichnung für Betriebe mit digitaler Waren- und Angebotspräsentation erarbeiten.
  • Die Kommunikationsmittel und sonstigen Materialien für den Versuchsaufbau des Laborladens.

Die mit dem Projekt verfolgten operativen Ziele (Ergebnisse) lauten zusammengefasst:

  • Teilnahme von mindestens 20 Einzelhandelsbetrieben aus den drei Kommunen der Region Wittgenstein an dem Modellprojekt, die als Pilotbetriebe an der Erprobung des Laborladens aktiv mitwirken (LOI von Betrieben in Vorbereitung)
  • Einsetzung eines Projektkoordinators (Projektleiter), der auch als Digitallotse für den Einzelhandel fungiert (Information, Beratung)
  • Einsetzung eines Projektsteuergremiums, das auch nach Ablauf der Förderphase den Profilierungsprozess im Einzelhandel weiter koordinierend und beratend begleitet
  • Erstellung einer Qualifizierungsstrategie mit wissenschaftlicher Begleitung, die Qualitätsmerkmale für Einzelhandelsbetriebe mit digitaler Waren- und Angebotspräsentation definiert
  • Basierend auf der Qualifizierungsstrategie Einrichtung eines modellhaften „Laborladens“ (Infrastruktur) in den Kommunen der Projektregion, als multifunktionale Anlaufstelle für Angebotspräsentation, für Information, Beratung und Schulung

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Einkaufswagen.jpeg

Projektträger

Bonuspunkt Wittgenstein e.V.

Weitere Informationen

Bereits im Rahmen der Projektanbahnung wird der Trägerverein von folgenden weiteren Kooperationspartnern unterstützt:

  • Einzelhandelswerbegemeinschaften in den drei Kommunen (Markt und Tourismus Bad Berleburg e.V., Pro Bad Laasphe e.V., Verein für Handel, Handwerk und Touristik e.V. in der Gemeinde Erndtebrück)
  • Tourismusgesellschaften, -büros in den drei Kommunen (BLB Tourismus Bad Berleburg GmbH, TKS Bad Laasphe GmbH, Tourismusbüro Gemeinde Erndtebrück)
  • IHK Siegen
  • Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück
  • Sparkasse Wittgenstein
  • Volksbank Wittgenstein
  • Universität Siegen (wissenschaftliche Begleitung), Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Handel
  • Weitere Partner

Im Rahmen der Projektdurchführung ist die Einrichtung eines begleitenden Steuergremiums der vorgenannten Institutionen und ggf. weiterer Akteure vorgesehen.

Der Beirat soll dauerhaft, über die geplante dreijährige Projektförderphase hinaus etabliert werden.

Entspanntes Radeln in der Natur – Schnelle Hilfe bei Pannen mitten im Nirgendwo

Über das Projekt

Der Lahnradweg wird von zahlreichen Radfahrern, d.h. sowohl Touristen als auch Bürger, genutzt. Da man auf dieser Strecke schnell mitten in der Natur ist, sollen drei Radservicestationen entlang des Weges zwischen der Lahnquelle und Bad Laasphe errichtet werden. Vorteil dieser Servicestationen: kostenfreier Service rund um die Uhr durch Werkzeuge an einziehbaren Stahlseilen aus geflochtenem Edelstahl, Luftpumpen und Radhalterungen. Die Servicestationen sollen den Nutzern bei Pannen Sicherheit vermitteln und dienen gleichzeitig als Informationspoint zum Wegeverlauf, nächste Radwerkstatt und Point of Interest.

Denkbar ist eine Ausweitung des Projektes entlang des Lahnradweges, hier sind alle Länder (NRW, Hessen, RLP) in LEADER-Prozessen integriert. Ebenso wäre das Projekt für Wittgenstein insgesamt denkbar. Aus diesem Grund soll dieses Projekt im ersten Schritt als Testprojekt verstanden werden, um den Bedarf zu ermitteln.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Reifenpanne-1500x1000-1.jpg

Projektträger

Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe GmbH

Jahresbaumallee und Info - Tafeln an der Rothaarsteigspur Ilsetalpfad Feudingen, Nordic Walking in und um Feudingen

Über das Projekt

Die in dem Projekt umzusetzenden infrastrukturellen Maßnahmen sind entlang der Rothaarsteigspur Ilsetalpfad und im Oberen Lahntal in der Gemarkung Feudingen vorgesehen.

Das Gesamtkonzept mit mehreren Maßnahmenbausteinen sieht eine Realisierung von ländlichen Infrastrukturmaßnahmen für Freizeitwandern, Naturerleben und Fitness vor. Mit der am Ilsetalpfad geplanten Jahresbaumallee und Naturinformationsausschilderungen können Besucher Zusammenhänge von Waldökologie, Geschichte und Mythen der Region sowie Kulturlandschaftsentwicklung neu vermittelt bekommen.

Das Projekt zielt insgesamt auf eine Aufwertung des Ilsetalpfades und des Wanderangebots im Oberen Lahntal mit lokal wirkenden Angeboten.

Als eine ländliche Infrastrukturmaßnahme dient das Projekt im Schwerpunkt touristischen und freizeitbezogenen Zwecken.

Insbesondere die geplante Jahresbaumallee in Verbindung mit dem Lernortansatz „Waldentwicklung“ (umwelt- und naturdidaktischen Angebote) unterstreicht den Anspruch an ein laborhaftes Maßnahmenkonzept im Sinne der regionalen Entwicklungsstrategie.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Jahresbaumallee-2.jpg

Projektträger

SGV Oberes Lahntal, Feudingen e.V.

Theaterpädagogischer Workshop im Unterricht mit Aufführung eines Theaterstückes

Über das Projekt

Die Kooperation der Kulturgemeinde mit einer Schule, um unter externer, professioneller Anleitung ein Theaterstück einzustudieren ist für die Region einzigartig.

Mit dieser Kooperation verfolgt die Kulturgemeinde u.a. das Ziel, das Interesse von Schülern an Kultur zu wecken. Vor allem geht es aber auch darum, dass sich die Jugendlichen auf kreative Weise mit einem gesellschaftspolitischen und sozialkritischen Thema auseinandersetzten werden. Dabei sollen sich die Schülerinnen und Schüler in einem aktiven Diskurs mit Themen wie dem Umgang mit Vorurteilen, kritischer Distanz zu Demagogen und Populisten oder mit der Ausgrenzung von Minderheiten befassen.

Theaterpraktisch werden die Jugendlichen in Übungen zur Raum- und Körperwahrnehmung, Aufmerksamkeit, Entwicklung von Vertrauen und Verantwortung, Nähe und Distanz, Förderung eigener Kreativität und in Gruppenarbeiten gefordert. Außerdem wird die Entwicklung der Selbstpräsentationsfähigkeit der Beteiligten gefördert.

Um die Ziele zu erreichen wird der Theaterworkshop von einem Ensemble mit theaterpädagogischem Hintergrund durchgeführt, die auf die Arbeit mit Jugendlichen spezialisiert sind.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Theater-1500x1125-1.jpeg

Projektträger

Kulturgemeinde Bad Berleburg e.V.

Reallabor und Lehrpfad „Wasserkraft“ am Mühlenstandort Womelsdorf/Erndtebrück

Über das Projekt

Mit dem Reallabor „Wasserkraft“ am Mühlenstandort Womelsdorf/Erndtebrück soll eine Kooperation zwischen Gesellschaft und Wissenschaft, bei dem das gegenseitige Lernen in einem experimentellen Umfeld im Vordergrund steht, entwickelt werden. Akteure aus Wissenschaft und Gesellschaft, z.B. auch Kinder, Schüler und Studierende kommen dort zusammen, um auf Basis eines gemeinsamen Problemverständnisses Lösungen für die wichtige gesellschaftliche Zukunftsfrage „Klimawandel und Energiewende“ zu erarbeiten und auszuprobieren.

Mit diesem Projekt sollen nachhaltige Entwicklungen und Lösungen für die Energiewende unterstützt und in Politik, Gesellschaft und Wirtschaft etabliert werden. Die Wasserkraftnutzung ist sowohl in ländlichen als auch in städtischen Regionen eine nachhaltige Energieversorgungsmöglichkeit.

Das Projekt wird von der Hydrostrom Wittgenstein GmbH  beantragt und gemeinsam mit einer zu beauftragenden regionalen Forschungseinrichtung mit Expertise im Bereich der Wasserkraft durchgeführt.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Wasserkraft.jpg

Projektträger

Hydrostrom Wittgenstein GmbH, vertreten durch Johannes Wickel und Bernd Föllmer

Dorfrufanlage Niederlaasphe

Über das Projekt

Die im Dorf Niederlaasphe vorhandene Rufanlage soll durch eine komplett neue Rufanlage ersetzt werden.

Durch die geplante Dorfrufanlage wird ein zentrales Medium für Ansagen und Mitteilungen zu Anlässen im Dorf bereitgestellt. Wichtige Themen können innerhalb weniger Minuten im ganzen Dorf angesprochen werden. Junge wie ältere Menschen aus Niederlaasphe sind die Profiteure. Die Informationen per Rufanlage kommen auch mobilitätseingeschränkten Personen zugute, die das Haus nicht oder selten verlassen, sowie Personen mit geringer Affinität zu modernen Medien (Internet).

Das Rufanlagenprojekt ist im Bereich analoger öffentlicher Kommunikationstechnik landesweit einzigartig und unterstreicht den Labor-Charakter für die Region Wittgenstein.

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Dorfrufanlage-1500x997-1.jpg

Projektträger

Verein für Kultur- und Heimatpflege Niederlaasphe e.V.

Ederauenpark in der Mühlwiese

Über das Projekt

Mit der Gestaltung eines für die Öffentlichkeit zugänglichen Ederauenparkes auf der Grundlage eines beispielhaften integrierten Gesamtkonzeptes soll die städtebauliche und ökologische Qualität im zentralen Bereich des Kernortes Erndtebrück nachhaltig aufgewertet werden. Die Wirkungen des Projektes sind schwerpunktmäßig auf den Kernort bezogen.

Der Projekttitel „Ederauenpark in der Mühlwiese – da, wo man sich trifft“ soll verdeutlichen, dass das Gestaltungskonzept über eine Parkgestaltung im klassischen Format hinaus einen multifunktional nutzbaren öffentlichen Freizeitbereich zum Inhalt hat. Geplante, in das Gesamtkonzept zu integrierende Einzelmaßnahmen bewirken in dem Zusammenspiel von sozialen-freizeitbezogenen, gestalterischen und ökologischen ausgerichteten Funktionen ein innovatives neues Angebot:

  • Schaffung einer zentralen und multifunktional nutzbaren Platzfläche für Konzerte, Boule, Bereiche zum Verweilen, Klönen + Natur-Beobachten
  • Barrierefreier Zugänge auf der gesamten Fläche und zur Eder
  • Einfache Vorrichtungen für Outdoor-Fitness („Fitness-Parcour“), der besonders auch für junge Menschen attraktiv ist
  • Informationspfad zur Biotop-Entwicklung der Eder über Lehrtafeln und zu weiteren Themen der Flora und Fauna, Schaffung eines Gewässer-Lernortes („Grünes Klassenzimmer“)
  • Herstellung eines ausgedehnten Spielufers direkt an der Eder

https://www.leader-wittgenstein.de/wp-content/uploads/2023/05/Ederauenpark.jpeg

Projektträger

Jörg Schorge