Neuigkeiten

Über das Projekt

Auch das ehrenamtliche Engagement, das Vereinsleben, die etablierten Veranstaltungsformen und die Gastronomie spüren die Auswirkung der Corona-Pandemie. Die Stadt Bad Berleburg möchte in dieser Situation zahlreichen Anbietern helfen: Mit einem neuen Konzept und zukunftsfähigen Lösungen für Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten und Gastronomieangebote.

Beispiele sind digitale Vereinssitzungen, Veranstaltungen unter Auflagen der Hygienemaßnahmen und Abstandsregelung sowie die Konzeption neuer Arbeitsformen in der Gastronomie.

Um dieses Konzept auszuarbeiten, werden neue Ideen für zukünftige Entwicklungen und Einschränkungen entworfen und bestehende Veranstaltungsformate analysiert. Die Ergebnisse sollen dann allen Nutzergruppen modellhaft und kostenfrei zur Verfügung stehen. Sie dienen somit als praxisnahe Hilfestellung für die Durchführung zukünftiger Veranstaltungen.

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Projektträger

Stadt Bad Berleburg

Imagefilm Wittgenstein - Eine Region stellt sich vor!

Über das Projekt

Mit einem Imagefilm soll die vielfältige Natur und der wachsenden Tourismus in Wittgenstein dargestellt werden. Die TKS Bad Laasphe möchte gemeinsam mit dem BLB Tourismus und der Tourist-Information der Gemeinde Erndtebrück die Region auf moderne und zeitgemäße Art nach außen präsentieren. So sollen Touristen, Tagesgäste oder auch Neubürger auf Wittgenstein aufmerksam werden.

Aus der Vogelperspektive sollen die Kommunen dargestellt werden, einzelne markante Punkte werden detailliert aus der Nähe gezeigt. Mit einer Drohne werden Überflugvideos gedreht, ein abspielbarer 2D Film simuliert einen Rundgang, z.B. durch den Park in Bad Laasphe. Geplant sind eventuell auch Virtual Reality Videos oder ein 360 Grad Panoramabild, um die schönsten Ecken in Wittgenstein zu präsentieren.

Die Aufnahmen, die beim Dreh entstehen, können die Kommunen auch für ihre Internetseiten sowie Social-Media-Kanäle verwenden. Außerdem soll es die Möglichkeit geben, den Film in drei einzelne Teile zu separieren, so dass jede Kommune ihn für eigene Zwecke nutzen kann.

Der Film kann unter anderem auf Messen gezeigt werden und stellt Wittgenstein als beliebte Ausflug-, Rad- und Wanderregion dar. Diese bessere Außendarstellung soll das Image der Region aufwerten und die steigenden Besucherzahlen in der Region Rechnung tragen.

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Projektträger

TKS Bad Laasphe GmbH

mit Unterstützung der BLB Tourismus GmbH und der Tourist-Information der Gemeinde Erndtebrück

Internetseite Tourismus Bad Laasphe

Entwicklung eines attraktiven Mehrgenerationentreffpunktes im Edertal mit Darstellung der Geschichte der Schuhleistenfabrik Hartmann und des Umfeldes

Über das Projekt

Die ehemalige Schuhleistenfabrik Hartmann in Arfeld hat eine historische Bedeutung: In 1847 wurde sie gegründet und entwickelte sich zu einem der größten Arbeitgeber in der Region. 2003 ging die Firma insolvent. Der leerstehende und verfallene Gebäudekomplex wurde in den Jahren 2015/2016 beseitigt – auf dieser Fläche ist das „Zentrum Via Adrina“ entstanden. Der neue Treffpunkt im Edertal wird von dem Gemeinschaftsverein Arfeld betrieben und dient zudem als Ausstellungsraum der Modellbahnfreunde Arfeld.

In dem „Zentrum Via Adrina“ soll die Geschichte der Schuhleistenfabrik Hartmann und des Umfeldes sichtbar und erlebbar werden. So bleibt der historische Bestandteil der Geschichte Arfelds nachhaltig für Bürger/innen und Gäste erhalten.

Für die Umsetzung sind geplant:

  • Exponate aus der ehemaligen Schuhleistenfabrik, bzw. dessen Industriemuseum im sogenannten Hartmann-Tunnel ausstellen.
  • Den noch stehende Gebäudeteil der Fabrik erhalten.
  • Portrait oder Nachbau der alten Eisenbahnstrecke und der Landschaft im Edertal errichten.
  • Fotostrecke im Arfeld-Schaufenster zum Ort und der Landschaft ausstellen.

Bei der Umsetzung wird auf eine nachhaltige Bauweise geachtet: Materialien aus der alten Fabrik – Kopfsteinpflaster, Stahlträger, Fenster – sollen genutzt werden. Das Zentrum soll digital ausgestattet werden, um Besuchern Bilder und Filme zur Geschichte zeigen zu können. Langfristiges Ziel ist es, den Dorfplatz aufzuwerten und zu einem neuen Mehrgenerationentreffpunkt zu machen. Der angrenzende Themen-Spielplatz für unterschiedliche Altersklassen soll dies unterstützen.

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Projektträger

Stadt Bad Berleburg

Über das Projekt

Nachhaltigkeit in all ihren Facetten und in allen Ortschaften von Bad Berleburg – ein großes Ziel, dass an einer zentralen Stelle eng abgestimmt und begleitet werden muss. Die Zuständigkeit sollte in einer Hand liegen. Daher möchte die Stadt Bad Berleburg in ihrer Verwaltung eine Personalstelle schaffen, die dafür verantwortlich ist, das LEADER-Projekt „Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit“ umzusetzen. Beide Projekte bauen auf einander auf.

Die neue Personalstelle umfasst einen Stellenanteil von 0,8. Aufgabe wird die Steuerung und Koordination des o.g. LEADER-Projekts sein, dazu zählen u.a. die zeitliche und inhaltliche Umsetzung der Einzelprojekte, die Zusammenarbeit mit den 23 Ortsvorstehern, Konzeption, Organisation, Öffentlichkeitsarbeit sowie Weiterentwicklung der Module. Zudem soll die Personalstelle auch erarbeiten, wie die Projekte und die Begleitung seitens der Stadt verstetigt werden können.

Als Anlaufstelle für alle verwaltungsinternen und externen Fragen zum Umwelt- und Klimaschutz steht das Pilotprojekt als Ansprechpartner zum Austausch über die Stadtgrenzen hinaus auch weiteren Kommunen als eine „Best Practice“ zur Verfügung – als Modell für nachhaltiges Engagement auf kommunaler Ebene.

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Projektträger

Projektträger: Stadt Bad Berleburg

Über das Projekt

Als Global Nachhaltige Kommune und Gewinnerin des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2020 hat es sich die Stadt Bad Berleburg zur Aufgabe gemacht, eine Nachhaltigkeitsstrategie zu entwickeln. Grundlage der städtischen Arbeit soll die Umsetzung von Kleinprojekten zur Förderung von Nachhaltigkeit in den Ortschaften sein.

In Zusammenarbeit mit den Ortsvorstehern werden Module zu verschiedenen Themenfeldern von Nachhaltigkeit und Klimaschutz entwickelt. Aus diesem Portfolio können die Ortschaften dann auswählen und innerhalb eines bestimmten Kostenrahmens die für sie passenden Module zusammenstellen und umsetzen.

Erste Vorschläge beziehen sich u.a. auf Grünflächenschaffung bzw. -management (Streuobstwiesen, Blühstreifen, Baumpflanzaktionen), Artenschutz (Insektenhotels, Nistkästen), Verwertung heimischer Materialien sowie Umweltbildung, Workshops und Informationsveranstaltungen zu Themen wie u.a. Energie, Upcycling, Müllvermeidung.

Das Projekt geht in die Fläche und bietet damit eine gute Perspektive für die gesamte Stadt, um gemeinsam für mehr Klima- und Umweltschutz aktiv zu werden. Der innovative Ansatz spiegelt sich darin, dass jeder Ort über sein eigenes Budget verfügt und die Ideen aus den Ortschaften selbst kommen sollen (Bottom-up), weil die Bürger vor Ort oft am besten wissen, welche Veränderungen in ihrem Umfeld notwendig und wirkungsvoll sind.

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Projektträger

Projektträger: Stadt Bad Berleburg

Konzeptentwicklung Zukunftsgestaltung der Stadtbücherei Bad Berleburg

Über das Projekt

Beantragt wird eine Konzeptförderung, die neue Ziele und damit Perspektiven für die Stadtbücherei entwickelt. Um ein zukunftsfähiges Konzept zu entwickeln, sollen potentielle neue Projektpartner angesprochen werden. Es gilt den Blickwinkel auszuweiten, daher soll die Konzepterarbeitung in einem offenen, moderierten Prozess stattfinden. Das Kreativpotential, das in Institutionen, Unternehmen, Vereinen und Gruppen existiert, soll in den Prozess einfließen. So werden vorhandene Bedarfe mit bereits bestehenden Nutzungsformen kombinierbar. Durch die breit getragene Beteiligung soll nicht nur eine Identifizierung mit dem entwickelten Konzept und der Stadtbücherei Bad Berleburg stattfinden, sondern es wird auch ein zentraler Begegnungsort für die 23 Ortschaften Bad Berleburgs zum Austausch und der Förderung von Kooperationen und Netzwerkpartnern geschaffen.

In den Prozess der Konzeptentwicklung sollen neben den bisher bestehenden Partnern der Stadtbücherei, wie Schulen, Kindergärten und Nutzer der Stadtbücherei, neue, potentielle Zielgruppen eingebunden werden, um neue Ideen bezüglich des Angebotsprofils zu entwickeln. Unternehmen, Vereine und Institutionen sollen mit Hilfe von Werkstattgesprächen mit externer Moderation in einem offenen Prozess dazu eingeladen werden. Der Prozess soll transparent und offen als Ideenschmiede durchgeführt werden, um zur verstärkten Identifikation mit der Stadtbücherei und deren vermehrter Nutzung beizutragen. Bei allen Prozessschritten sollen die Möglichkeiten von Digitalisierung und Globalisierung (unter Nutzung der internationalen Städtepartnerschaften) mit angedacht werden, um die Stadtbücherei zukunftsfähig aufzustellen. In die Abstimmungen zum offenen Prozess soll die Kulturgemeinde Bad Berleburg e.V. als der Hauptanbieter kultureller Veranstaltungen eingebunden werden.

Durch den offenen Beteiligungsprozess mit allen am gesellschaftlichen Leben beteiligten Organisationen, Institutionen, Gruppen und Vereinen in verschiedenen Workshops kann sich jeder Interessierte einbringen. Bürgerschaftliches Engagement wird so aus unterschiedlichen Perspektiven für die Umsetzung herangezogen. Die Federführung des Prozesses liegt bei hauptamtlichen Akteuren.

Die Kosten setzen sich aus dem Honorar der zu wählenden Agentur sowie der Verpflegung in den Workshops zusammen.

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Projektträger

Stadt Bad Berleburg

Konzeptentwicklung für ein multifunktionales Vereinsgebäude aus Käferholz

Über das Projekt

Der Jugendförderverein Bad Berleburg e.V. (JFV) leistet seit seiner Gründung 2005 einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung und Weiterentwicklung der Jugendarbeit in Bad Berleburg und in der Region. Mit mittlerweile 154 Mitgliedsvereinen (Stand 2019) aus ganz Wittgenstein bündelt er Kräfte und Ressourcen und fördert die Vernetzung untereinander.

Mit der Initiative zum Bau eines Vereinsgebäudes geht der JFV einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung. Denn eine multifunktionale Treffpunkteinrichtung fehlt bisher, die für unterschiedliche Nutzungen und Nutzer offen steht. Auch werden die bestehenden Lagerkapazitäten, die dem JFV in der Halle im Gewerbegebiet Herrenweise zur Verfügung stehen, den praktischen Anforderungen angesichts des mittlerweile umfassenden Angebots des Materialpools nicht mehr gerecht.

Mögliche Nutzungen sollen im Rahmen der Konzeptentwicklung geprüft und dargestellt werden, z.B.:

  • Ort für Veranstaltungen und Events
  • Lagerhalle
  • Vereinsbüro
  • Proberäume
  • Schulungsräume in Verbindung mit digitaler Infrastruktur zur Information z.B. über Technologien regenerativer Energienutzung (für Schulen, für Unternehmen, für Bürger und weitere Akteure)
  • Archiv
  • Expoflächen für das Museum am Rothaarsteig

Die geplante Vereinshalle soll als ein regionales Leuchtturmprojekt dienen, bei dem Bau der Halle mit Käferholz und auch bei der klimaneutral ausgelegten Energieversorgung für den künftigen Betrieb.

Für die Energieversorgung des Gebäudes ist die Nutzung von Oberflächengeothermie vorgesehen. Untersuchungen der Energieagentur NRW zeigen, dass ausreichende natürliche Potenziale für die Nutzung von Oberflächengeothermie im Raum Bad Berleburg vorhanden sind und diese Nutzung auch grundsätzlich wirtschaftlich nachhaltig betrieben werden kann. Für die Eigenstromversorgung des Gebäudes und ggf. auch eine Stromeinspeisung in das Versorgungsnetz ist eine Photovoltaiknutzung vorgesehen.

Somit soll mit dem Bauprojekt auch modellhaft die Nutzung von regenerativen Energien in Wittgenstein deutlich gemacht werden.

Zum Zweck der notwendigen weiteren Qualifizierung des Modellprojektes beabsichtigt der JFV die Erstellung einer planerischen Konzeption, in der die Machbarkeit und nachhaltige Umsetzung des Vorhabens dargestellt wird.

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Projektträger

Jugendförderverein Bad Berleburg e.V.

Machbarkeitsstudie „Die digitale Zukunftswerkstatt"

Über das Projekt

Mit der digitale Zukunftswerkstatt betreibt die LEADER-Region WITTGENSTEIN nachhaltige Breitendigitalisierung für eine Vielzahl der Bürgerinnen und Bürger der Region. Sie unterstützt die hiesigen Unternehmen und Institutionen bei der Bewältigung der Digitalisierung und trägt zur Sicherung deren Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bei. Durch diesen zentralen Leuchtturm wird die Vernetzung der regionalen Akteure maßgeblich vorangetrieben. Mithilfe vielfältiger Qualifizierungsangebote werden Berührungsängste abgebaut und „digitale Begeisterung“ entfacht. Die gezielte Förderung und Qualifizierung wird die „digitalen Fähigkeiten“ der Bürgerinnen und Bürger für die zukünftigen Herausforderungen entwickeln und bereitstellen. Durch die Generierung von digitalen Nachwuchskräften direkt in der Region wird ein wichtiger Beitrag zur Fachkräftesicherung vor Ort betrieben.

Im Hinblick auf die Vision eines digitalen Qualifizierungszentrums, soll eine Machbarkeitsstudie durchgeführt werden.

Zu klären ist:

  • Welche Zielgruppen kommen für die Nutzung des Qualifizierungszentrums tatsächlich in Frage?
  • Wie viele potenzielle Lerner/Kunden können aus den Zielgruppen generiert werden?
  • Welche Qualifizierungsbedarfe haben diese Zielgruppen?
  • Welche techn. Infrastruktur ist für die Vermittlung der Qualifizierungsbedarfe erforderlich?
  • Welche personelle Ausstattung ist für die Vermittlung der Qualifizierungsbedarfe erforderlich?
  • Wie hoch wären die Investitionskosten für die Realisierung des Qualifizierungszentrums?
  • Welche Förderinstrumente und -programm können in welcher Höhe genutzt werden?
  • Wie sieht ein Geschäftsmodell zum wirtschaftlichen Betrieb des Qualifizierungszentrums aus?

Ist durch die Machbarkeitsstudie abgesichert, dass ein digitales Qualifizierungszentrum in der Region dauerhaft wirtschaftlich betrieben werden kann, so ist die Erarbeitung und Einreichung eines Projektantrages zur Regionale 2025 ebenfalls Bestandteil dieses Förderantrags.

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Projektträger

Interessengemeinschaft „Digitale Zukunftswerkstatt“

Zusammenschluss regionaler Unternehmen und Institutionen

Formale Antragstellung durch EJOT Holding GmbH & Co. KG

Wegweiser ins digitale Schaufenster für Wittgensteiner Betriebe und Konsumenten

Über das Projekt

Eine zunehmende Verbrauchernachfrage von digitalen Einkaufsplattformen mit Warenlieferung an die Haustür bedeutet für den Einzelhandel auch in den Wittgensteiner Kommunen Chance und Herausforderung zugleich. Hier geht es darum, dass Einzelhandelsbetriebe vor Ort im Wettbewerb mit bestehenden Online-Einkaufsportalen eigene Online-Präsenz sowie bestehende Ladenfläche digital aufbauen und bedarfsorientiert ausbauen. Angesichts großer Dynamik des digitalen Einzelhandelsmarktes sind die Betriebe gefordert, sich mit den Entwicklungsperspektiven durch Digitalisierung umfassend auseinander zu setzen und Perspektiven für Bestandsbetriebe, für potenzielle Nachfolger und Gründer zusammen in den Blick zu nehmen.

Folgende zentrale Motive werden mit dem Projektvorhaben „Wegweiser ins digitale Schaufenster“ verfolgt:

  • Erprobung innovativer digitaler Formate der Angebotspräsentation und -vermarktung im Einzelhandel, die auch über Wittgenstein hinaus modellhafte Bedeutung erlangen können
  • Stärkung von wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Kooperationsstrukturen für das Standortmarketing der Region, Erhaltung und Entwicklung des Einzelhandels
  • Nutzung des „Labor“-Projektansatzes der LEADER-Region Wittgenstein

Die geplanten Maßnahmen als Gegenstand des Förderprojekts umfassen zusammengefasst folgende Hauptkomponenten:

  • Der Projektkoordinator (Förderung Externe Dienstleistung) arbeitet in der Funktion des Projektleiters mit allen organisatorischen und koordinierenden Aufgaben und unterstützt den Projektträger auf der Ebene der Projektgeschäftsführung. Seine / ihre Aufgabe ist auch das „Laboranten“-Management der institutionellen Begleitstruktur (Steuergremium), der Einsatz als Digitallotse für den Einzelhandel und für weitere Projektbeteiligte (Information, Beratung) sowie das Projektmarketing / PR-Arbeit.
  • Das wissenschaftliche Begleitteam (Förderung Personalstelle) setzt als „Laborteam“ den vorgesehenen Versuchsaufbau des Laborladens um. Zu den Aufgaben gehört die Entwicklung eines Angebots- und Standortkonzeptes zur Inbetriebnahme des Laborladens, Beratung für Betriebe im Laborladen und in Feldversuchen in der Praxisphase sowie die Entwicklung einer Qualifizierungs-strategie auf Basis der Ergebnisse der Erprobungsphase. Die Qualifizierungsstrategie soll auch Empfehlungen für eine Qualitätskennzeichnung für Betriebe mit digitaler Waren- und Angebotspräsentation erarbeiten.
  • Die Kommunikationsmittel und sonstigen Materialien für den Versuchsaufbau des Laborladens.

Die mit dem Projekt verfolgten operativen Ziele (Ergebnisse) lauten zusammengefasst:

  • Teilnahme von mindestens 20 Einzelhandelsbetrieben aus den drei Kommunen der Region Wittgenstein an dem Modellprojekt, die als Pilotbetriebe an der Erprobung des Laborladens aktiv mitwirken (LOI von Betrieben in Vorbereitung)
  • Einsetzung eines Projektkoordinators (Projektleiter), der auch als Digitallotse für den Einzelhandel fungiert (Information, Beratung)
  • Einsetzung eines Projektsteuergremiums, das auch nach Ablauf der Förderphase den Profilierungsprozess im Einzelhandel weiter koordinierend und beratend begleitet
  • Erstellung einer Qualifizierungsstrategie mit wissenschaftlicher Begleitung, die Qualitätsmerkmale für Einzelhandelsbetriebe mit digitaler Waren- und Angebotspräsentation definiert
  • Basierend auf der Qualifizierungsstrategie Einrichtung eines modellhaften „Laborladens“ (Infrastruktur) in den Kommunen der Projektregion, als multifunktionale Anlaufstelle für Angebotspräsentation, für Information, Beratung und Schulung
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Projektträger

Bonuspunkt Wittgenstein e.V.

Weitere Informationen

Bereits im Rahmen der Projektanbahnung wird der Trägerverein von folgenden weiteren Kooperationspartnern unterstützt:

  • Einzelhandelswerbegemeinschaften in den drei Kommunen (Markt und Tourismus Bad Berleburg e.V., Pro Bad Laasphe e.V., Verein für Handel, Handwerk und Touristik e.V. in der Gemeinde Erndtebrück)
  • Tourismusgesellschaften, -büros in den drei Kommunen (BLB Tourismus Bad Berleburg GmbH, TKS Bad Laasphe GmbH, Tourismusbüro Gemeinde Erndtebrück)
  • IHK Siegen
  • Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe, Erndtebrück
  • Sparkasse Wittgenstein
  • Volksbank Wittgenstein
  • Universität Siegen (wissenschaftliche Begleitung), Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Handel
  • Weitere Partner

Im Rahmen der Projektdurchführung ist die Einrichtung eines begleitenden Steuergremiums der vorgenannten Institutionen und ggf. weiterer Akteure vorgesehen.

Der Beirat soll dauerhaft, über die geplante dreijährige Projektförderphase hinaus etabliert werden.

Entspanntes Radeln in der Natur – Schnelle Hilfe bei Pannen mitten im Nirgendwo

Über das Projekt

Der Lahnradweg wird von zahlreichen Radfahrern, d.h. sowohl Touristen als auch Bürger, genutzt. Da man auf dieser Strecke schnell mitten in der Natur ist, sollen drei Radservicestationen entlang des Weges zwischen der Lahnquelle und Bad Laasphe errichtet werden. Vorteil dieser Servicestationen: kostenfreier Service rund um die Uhr durch Werkzeuge an einziehbaren Stahlseilen aus geflochtenem Edelstahl, Luftpumpen und Radhalterungen. Die Servicestationen sollen den Nutzern bei Pannen Sicherheit vermitteln und dienen gleichzeitig als Informationspoint zum Wegeverlauf, nächste Radwerkstatt und Point of Interest.

Denkbar ist eine Ausweitung des Projektes entlang des Lahnradweges, hier sind alle Länder (NRW, Hessen, RLP) in LEADER-Prozessen integriert. Ebenso wäre das Projekt für Wittgenstein insgesamt denkbar. Aus diesem Grund soll dieses Projekt im ersten Schritt als Testprojekt verstanden werden, um den Bedarf zu ermitteln.

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Projektträger

Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe GmbH