LEADER bewegt Deutschland und Europa

321 ländliche Regionen in Deutschland und viele weitere in ganz Europa erhalten Fördermittel der Europäischen Union für innovative regionale Projekte und bewegen damit viel vor Ort.

LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Dévelopement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume.

Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen.

Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei – je nach Bundesland und LEADER-Region – von 1,5 bis über 20 Millionen Euro! Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden.

Unsere LAG Region Wittgenstein e.V. erhält von der EU für den Zeitraum von 2014 – 2020 2,3 Mio. Euro und hat mit diesen Geldern schon zahlreiche Projekte in der Region in Angriff genommen. Weitere sind schon von der Lokalen Aktionsgruppe beschlossen oder in Planung.

Neben Projekten wie zum Beispiel „Standortpaten – Netzwerk Fachkräftesicherung Wittgenstein“, „Erlebnismühle Treude in Feudingen“ oder „Nahwärmenetz Birkelbach-Womelsdorf (NaBiWo) – Erstellung einer Machbarkeitsstudie“ sind viele weitere Projekte in der Umsetzung oder in Planung.

Gefördert wird aber auch die Beratung und Koordination durch unser Regionalmanagement-Team, wenn es darum geht, die Ideen der Einwohner aufzunehmen, zu entwickeln und bei der Umsetzung zu begleiten. So werden nicht nur einzelne Vorhaben losgelöst voneinander unterstützt, sondern Projekte miteinander vernetzt, auch über LEADER-Regionen hinweg.

Vielleicht haben Sie nicht immer eine Vorstellung, was Europa alles für uns tut, aber Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden. Jede Region hat die Möglichkeit sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln – für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für Ihre / unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.

Vielleicht möchten auch Sie eine Idee verwirklichen? Informationen dazu finden Sie auf unserer Homepage. Besuchen Sie auch die Facebook-Seite der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume (DVS).

Der digitale Regionalmanager unterstützt nun auch virtuell die Arbeit des Regionalmanagements in Wittgenstein (s. Chatsymbol unten rechts)

Drei südwestfälische LEADER-Regionen entwickelten gemeinsam mit dem GovLab Arnsberg einen digitalen Regionalmanager. Dieser soll Interessierte bei den ersten Schritten durch den Förderdschungel unterstützen.
LEADER und der LEADER-Gedanke sind für viele in Südwestfalen noch Neuland und bedürfen einer kompetenten Beratung. Um Hemmschwellen bei der Kontaktaufnahme zu nehmen und auch außerhalb der Geschäftszeiten der Regionalmanagements den Zugang zu Informationen zu erleichtern, entstand die Idee eines digitalen Regionalmanagers. Dieser ist online eine erste Anlaufstelle und soll konkrete Fragen unmittelbar beantworten.
Die Idee zum sogenannten „Chatbot“ kam von dem neu gegründeten Innovationslabor „GovLab“ der Bezirksregierung Arnsberg, das versucht, mit Hilfe neuer Lösungswege Verwaltung einfacher, schneller und besser zu machen. Auf Einladung des GovLabs gestalteten die drei LEADER-Regionen zusammen mit zwei für LEADER zuständigen Sachbearbeitern der Bezirksregierung und dem Leiter des GovLabs in einem Workshop innerhalb von nur einem Tag das neue Angebot für die Internetauftritte. Gemeinsam wurde der digitale Regionalmanager mit Informationen gefüttert und so zum Leben erweckt. „Der digitale Regionalmanager ist das erste Projekt, bei dem wir im Verwaltungsumfeld wie ein Start-Up agiert haben. Mit den passenden Methoden haben wir mit wenig Aufwand ein nutzerorientiertes, einfaches Infosystem für Förderfragen entwickelt“, so Nils Hoffmann (Leiter des GovLabs).
Nun ist es so weit – der neue Kollege tritt seinen Dienst an und kann mit Fragen gelöchert werden. Wir freuen uns, wenn Sie das neue Angebot auf Herz und Nieren prüfen. Bitte geben Sie uns Bescheid, falls Fragen offengeblieben sind.

Änderungserlass LEADER-Richtlinie NRW

Liebe LEADER-Interessierte, auf die von dem Umweltministerium NRW im Dezember 2018 veröffentlichte Novelle der LEADER-Richtlinie möchten wir hinweisen. Sie finden den Änderungserlass und die Übersicht der Änderungen der LEADER-Richtlinie unter dem „Reiter“ LEADER.
Zu der Novelle sei vorweg formuliert: Die Änderungen sind für LEADER-Projektträger und Akteure nicht mit grundsätzlichen Einschnitten verbunden. Vielmehr beziehen sich die Änderungen im Wesentlichen auf Formalsachverhalte sowie auf Anpassungen von Förderrahmenregelungen und Abläufe.

Folgende Regelungen des Änderungserlasses seien hervorgehoben:

1) „Innovative“ Projekte sind nicht mehr alleinig zuwendungsfähig. Im bisherigen Erlass wurden als Gegenstand der LEADER-Förderung „innovative Projekte und Aktionen“ genannt (Nr. 2.2). Nunmehr gilt unter Nr. 2.2: Förderfähig sind „Maßnahmen zur Strukturentwicklung ländlicher Räume und innovative Projekte und Aktionen“. Der neue Zusatz (Maßnahmen zur Strukturentwicklung ländlicher Räume) öffnet damit erstmals den LEADER-Ansatz für Maßnahmen, die bisher ausschließlich zur Förderung über ILE (integrierte ländliche Entwicklung) Zugang hatten. Im Rahmen der LEADER-Dienstbesprechung vom 27.03.2019 hat die Bezirksregierung Arnsberg weiter über förderfähige Maßnahmen zur Strukturentwicklung ländlicher Räume gem. Nr. 2.2 der LEADER-RL informiert. Diese umfassen:

• Pläne für die Entwicklung ländlicher Gemeinden
• Dorfentwicklung inkl. ländlicher Bausubstanz und Umnutzung
• dem ländlichen Charakter angepasste Infrastrukturmaßnahmen (z.B. für Freizeit, Kultur, Tourismus sowie soziale Zwecke etc.)
• Kleinstunternehmen der Grundversorgung
• Errichtung, Erweiterung und Ausbau von Sportanlagen, Sporträumen und Sportgelegenheiten zur Nutzung für Spiel, Sport und Bewegung (soweit öffentlich zugänglich und/oder multifunktionell)

Der Innovationsanspruch an LEADER-Projekte bleibt somit erhalten, es reicht aber künftig zur Anerkennung der LEADER-Förderfähigkeit ebenfalls aus, wenn Projekte zur positiven strukturellen Entwicklung in den Regionen beitragen.

2) Konkretisierung der Landeshaushaltordnung in Bezug auf Einnahmen in LEADER-Projekten: Bisher galt: Wenn immer Einnahmen entstehen, sind diese anzugeben und werden von der Fördersumme abgezogen. Dieser Tatbestand wird in der geänderten Richtlinie nun konkretisiert unter Nr. 5.4.9: „Bei Maßnahmen, die während des Durchführungszeitraums Nettoeinnahmen erwirtschaften und deren förderfähige Gesamtausgaben 50.000 Euro überschreiten, werden die förderfähigen Ausgaben bei der Bewilligung, spätestens aber in dem vom Zuwendungsempfänger eingereichten Abschlussauszahlungsantrag, um die innerhalb des Durchführungszeitraums direkt erwirtschafteten Nettoeinnahmen verringert. Die vorgenannte Kürzung erfolgt nicht bei Vorhaben, für welche die Förderung eine De-Minimis-Beihilfe darstellt.“ Bedeutet: Einnahmen in Projekten sind bei Projektkosten unter 50.000 € irrelevant, genauso bei De-Minimis. Dies stellt für kleinere Projekte eine deutliche Vereinfachung dar. Auch Einnahmen nach Projektende sind damit kein Problem mehr.

3) Anpassung Bagatellgrenzen der LEADER-Förderung für nicht-öffentliche Zuwendungsempfänger: Bei öffentlichen Antragstellern (also z.B. Kommunen) lag die Bagatell-Fördergrenze bisher bei 12.500 Euro Förderung. Private mussten wenigstens 2.000 Euro Fördermittel beantragen. Die neu in die Richtlinie aufgenommene Nr.6.8 regelt nunmehr: Für Maßnahmen in gemeindlicher Trägerschaft beträgt die Bagatellgrenze weiterhin 12.500 Euro, für alle übrigen Maßnahmen liegt sie ab sofort nur noch bei 1.000 Euro. Für nicht-öffentliche Antragsteller ist dies durchaus ein Vorteil, da so z.B. auch Vereine kleine Maßnahmen über LEADER angehen können.

Für Fragen und Auskünfte stehen wir selbstverständlich gerne zur Verfügung!

Abenteuerdorf Wittgenstein wird zum LEADER-Zukunftslabor

Die LEADER-Region Wittgenstein um ihren Vorsitzenden Holger Saßmannshausen lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zur ersten Projektideen-Schmiede-Veranstaltung im Jahr 2019 am 26.03.2019, 18:00 Uhr in das Abenteuerdorf, Am Wernsbach, Bad Berleburg-Wemlighausen ein.
Und die hat es in sich, denn buchstäblich die gesamte Region Wittgenstein steht auf dem Präsentationsprogramm. Mit über 12 Projektvorstellungen zu den Schwerpunkten Ortskerngestaltung, Klimaschutz mit Kinder- und Jugendkampagnen, Digitalisierung, nachhaltige Energiegewinnung und Regionalvermarktung wird die Projektschmiede wieder zur Ideenbörse für Jung und Alt. Alle Gäste können dabei spannende Kurzvorträge erleben und sich in einer Projektausstellung mit den Ideengebern auch direkt austauschen. Zum Auftakt steht die Universität Siegen mit Frau Prof. Schröteler-von-Brandt auf dem Programm, um das Projekt „Digitale Dorfmitten“ und die Fortschritte in den Modelldörfern von Bad Berleburg, Raumland und Arfeld vorzustellen. Mit Snacks und Getränken wird natürlich auch für das leibliche Wohl aller Gäste gesorgt. „Wir freuen uns sehr über das wiederum große Interesse aus der Bevölkerung, neue Projekte für Wittgenstein vorzustellen und voranzubringen“ freut sich Carolin Lünser mit Ines Wünnemann und Jens Steinhoff aus dem LEADER-Regionalmanagement, die zusammen die Veranstaltung vorbereitet haben.
Das Programm der öffentlichen LEADER-Projektschmiede am 26.03.2019 im Überblick:

  • Projekt „Digitale Dorf.Mitte“: Universität Siegen, Prof. Hildegard Schröteler-von-Brandt und Dana Kurz, mit den Ortsvorstehern Kai-Uwe Jochims und Heinrich Limper aus Arfeld und Raumland
  • „Jahresbaumallee am der Rothaarsteigspur Ilsetalpfad Feudingen“: Claudia Weber, SGV Oberes Lahntal, Feudingen
  • „Umgestaltung „Alter Friedhof Ederfeld“ zu einem Bürgerpark“: Pfr. Stefan Berk, Kirchengemeinde Erndtebrück
  • „Erinnerungs- und Begegnungsstätte in der ehemaligen Synagoge Bad Laasphe“: Rainer Becker, Achim Cierpka, Claudia Hengst, Bad Laaspher Freundeskreis für christlich-jüdische Zusammenarbeit e.V.
  • „Wegweiser ins digitale Schaufenster für Wittgensteiner Betriebe und Konsumenten“: Markt und Tourismus e.V., Karsten Wolter, Markt und Tourismus Bad Berleburg e.V.; Marco Butz, IHK Siegen; Jens Steinhoff, LEADER-Regionalmanagement
  • „Lernort für Wasserenergie – Mühle Womelsdorf“: Prof. Jürgen Jensen, Universität Siegen, Forschungsinstitut Wasser und Umwelt
  • „Dorfrufanlage Niederlaasphe“: Manfred Schäfer und Markus Seidel, Dorfgemeinschaft Niederlaasphe
  • „Klimaneutrales Bauen und Leben: Energieeffizienzlabor in Weidenhausen“: Bernd Fuhrmann, Ines Wünnemann, Stadt Bad Berleburg
  • „Kinderakademie – Klima-Botschafter für die Region Wittgenstein“: Bernd Harnisch, Bürger aus Erndtebrück
  • „Digitale Zukunftswerkstatt“: Andreas Kurth, EJOT Holding GmbH & Co. KG
  • „Ederauenpark Erndtebrück“: Dietrich Achinger, Garten- und Landschaftsbau GmbH
  • Naturpark Sauerland Rothaargebirge e.V., Geschäftsführer Detlef Lins: „Kooperationsprojekt zur Regionalvermarktung: Köstlichkeiten aus dem Naturpark Sauerland Rothaargebirge“
  • Gemeinde Erndtebrück, vertreten durch Bürgermeister Henning Gronau: „Alter Bahnhof, neues Umfeld – Einstiegsportal Erlebnisorte Eder-Radweg“

LEADER-Region Wittgenstein netzwerkt auf der Internationalen Grünen Woche

Auch in diesem Jahr öffnete die Internationale Grüne Woche (IGW) in Berlin wieder ihre Tore für 400.00 Besucher, auch mit zahlreichen Fachforen. Auf dem bundesweiten zweitägigen “Zukunftsforum Ländliche Entwicklung” mit Experten aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und privaten Institutionen war die Wittgensteiner LEADER-Region mit Carolin Lünser und Jens Steinhoff vertreten. Beide erlebten einen intensiven Austausch mit anderen Fachleuten zur Entwicklung der ländlichen Kommunen und Regionen, zur Landwirtschaft, zum Klimaschutz und vielen weiteren Themen. Dabei spielte in den Fachforen die Digitalisierung als Mittel zum Zweck eine große Rolle. Natürlich waren die Fachforen ebenso ein idealer Ort für den Dialog mit allen anwesenden Partnern aus Südwestfalen über regionale Projekte. So stand auch das laufende Projekt der Universität Siegen zur Entwicklung digitaler Dorfmitten “DiGiDoM” auf dem Vortragsprogramm. Das aus Bundesmitteln geförderte Projekt wird von der Universität mit der LEADER-Region Wittgenstein und weiteren regionalen Kooperationspartnern in Südwestfalen umgesetzt.

Bildtext: Im Dialog auf der IGW (v.l.): Frau Prof. Schröteler-von –Brandt, Universität Siegen; Jens Steinhoff, LEADER-Regionalmanagement Wittgenstein; Dr. Stefanie Arens, Südwestfalen-Agentur; Dana Kurz, Universität Siegen

LEADER-Managerin zurück aus der Elternzeit

Liebe LEADER-Interessierte,

ich melde mich aus der Elternzeit zurück. Es war ein spannendes und sehr schönes Jahr mit vielen neuen Herausforderungen.

Nun freue ich mich, wieder in den LEADER-Prozess einzusteigen. Ganz herzlich möchte ich mich bei Ines Wünnemann bedanken, sie hat mich hervorragend vertreten.

Unsere Region hat sich im Vergleich mit den anderen LEADER-Regionen aus Südwestfalen gut entwickelt. Wir haben viel Energie für den Informationsprozess aufgewendet und bereits zukunftsträchtige Projekte für unsere Region auf den Weg gebracht. Das motiviert uns, auch weiter mit unvermindertem Einsatz die Umsetzung von guten Projekten zu unterstützen. Dafür steht auch noch einiges an Geld im Fördertopf zur Verfügung.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein gesundes und frohes Neues Jahr 2019.

Mit besten Grüßen

Carolin Lünser

Zu Gast im Düsseldorfer Landtag – Ausstellung „LEADER und VITAL.NRW-Für Starke Ländliche Räume in Nordrhein-Westfalen“ eröffnet

Auf Einladung des Landtags-Präsidenten André Kupert und der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW, Frau Ursula Heinen-Esser war am Mittwoch die Leader LAG Wittgenstein mit ihrem Vorsitzenden Holger Saßmannshausen und den Regionalmanagern Ines Wünnemann und Jens Steinhoff im Landtag in Düsseldorf zu Gast. Im Beisein von Sabine Möglich-Bangemann, neue Dezernentin für Ländliche Entwicklung der Bezirksregierung Arnsberg und der heimischen Landtagsabgeordneten Anke Fuchs-Dreisbach fand die Eröffnung der Ausstellung „LEADER und VITAL.NRW – Für starke ländliche Räume in Nordrhein-Westfalen“ statt.

Im Rahmen der Ausstellung wurde exemplarisch auch das heimische Leaderprojekt „Standortpaten-Netzwerk“ zur Fachkräftesicherung in Wittgenstein präsentiert, das somit Vorbildcharakter für ganz NRW hat. Als gebürtige Wittgensteinerin freute sich Landtagsabgeordnete Anke Fuchs-Dreisbach über den erfolgreichen Leader-Prozess in ihrer Heimat. „Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Tatkraft und Innovationsfreude sich die Menschen vor Ort für unsere gemeinsame Heimat einsetzen. Vor allem in ländlichen Regionen ist das Engagement der Bürgerinnen und Bürger von unschätzbarem Wert und kann jetzt u.a. mit dem EU-Förderprogramm Leader auch entsprechend personell unterstützt und finanziell gefördert werden.“

„Bislang konnten dank Leader bereits zahlreiche Projekte in Wittgenstein umgesetzt werden und wir freuen uns natürlich auch weiterhin auf zahlreiche Ideen, denn der Prozess ist ja noch nicht zu Ende, ergänzt LAG-Vorsitzender Holger Saßmannshausen. Wer also mit  auf den LEADER-Zug aufspringen möchte ist dazu herzlich eingeladen.“

Wenden Sie sich dafür einfach an die Regionalmanager Ines Wünnemann und Jens Steinhoff

Wisente, Pop Up Bar und Begegnungen schaffen – die neuen Projektideen aus Wittgenstein

Am Dienstag hatten wir wieder die Möglichkeit die neuesten Projektideen aus unserer Region kennenzulernen. Diese wurden im Rahmen unserer letzten LAG-Sitzung für 2018 von den Projektträgern im Haus des Gastes in Bad Laasphe vorgestellt:

Der Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein e.V. plant neben dem Naturerlebnis-Spielplatz und der Wisenthütte, ein weiteres kostenfreies, naturnahes, energieneutrales Angebot in der Wisentwelt. Hier soll zwischen Parkplatz und Hütte an mehreren (Mitmach-) Stationen spielerisch und durch eigenständiges Handeln Wissen zu den Wisenten und zur heimischen Natur vermittelt werden. Die Stationen sollen zudem barrierearm erreichbar und nutzbar sein.

Ein weiteres Projekt stellt uns der Verein Wir in Schwarzenau vor. An der Eder in Schwarzenau soll ein Ort der Begegnung geschaffen werden, an dem Jung und Alt, Besucher und Einheimische, Pilger und Aktive aufeinander treffen. Neben einem Treffpunkt soll hier außerdem ein interaktiver Lernort entstehen, der insbesondere für Kinder Wissen zur Eder und Natur vermittelt. Als Ursprungsort der Church of Brethren ist die Stelle zudem Anlaufpunkt für Gläubige aus aller Welt und noch heute werden hier Anhänger in der Eder getauft.

Das letzte neue Projekt des Abends stellen wir vom LEADER-Regionalmanagement vor. Auch wir wollen Treffpunkte schaffen, allerdings nicht an einem festen Ort. Vielmehr wollen wir mit einer mobilen „Pop-up Bar“ als immer wiederkehrendem Element eine Reihe von Veranstaltungen an verschiedenen besonderen Orten in der Region durchführen, kombiniert mit einem wechselnden kulturellen/Unterhaltungsprogramm (z.B. Poetry Slam, Lesung, Konzert).

Außerdem haben wir vom Regionalmanagement eine Übersicht über den aktuellen Stand von LEADER in Wittgenstein gegeben. Dabei ging es u.a. um mögliche Kooperationsprojekte mit anderen LEADER-Regionen und weitere Projektbeteiligungen. Außerdem haben wir einen Überblick über die finanzielle Situation gegeben. Aktuell stehen uns noch gut eine Million Euro für die Förderung von Projekten zur Verfügung.

Neben der Neuvorstellung von Projekten wurde das Projekt „Vorstudie das bereits bei der Veranstaltung im Juli öffentlich vorgestellt wurde dem Vorstand zum Beschluss vorgelegt

Wenn Sie mehr über die Projekte und den aktuellen Stand erfahren möchten, finden Sie die Präsentationen der Ideengeber und den Bericht des Regionalmanagements hier.

Weitere Informationen zu dem E-Bike Projekt finden Sie hier

Wenn Sie Fragen oder eigene Projektideen haben, treten Sie mit uns in Kontakt. Wir freuen uns mit Ihnen gemeinsam spannende und innovative Projekte voranzubringen.

Neue Projektvorstellungen – kommen Sie vorbei

Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern möchten wir innovative Projekte zur Förderung und Entwicklung unserer LEADER-Region auf den Weg bringen. Im Rahmen unserer nächsten LAG – Vorstandssitzung werden Ideengeber und Projektträger  wieder ihre eindrucksvollen Projektideen vorstellen. Dazu sind auch Sie herzlich eingeladen.

Kommen Sie am 06.11.2018 im Haus des Gastes in Bad Laasphe (Wilhelmsplatz 3, 57334 Bad Laasphe) vorbei und erfahren Sie welche spannenden Ideen zurzeit in unserer Region aktuell sind. Nutzen Sie die Chance uns und die Ideengeber kennenzulernen, tauschen Sie sich aus und lassen Sie sich zu eigenen Projektideen inspirieren. Beginn ist um 19.00 Uhr und für Getränke und kleine Snacks ist gesorgt. Wir freuen uns auf Sie!

Freuen Sie sich auf folgende Projektvorstellungen:

  • „Erlebnisbrauerei“ – Brauerei Bosch GmbH
  • „Natur- und Wisentwissen“ – Trägerverein Wisent-Welt-Wittgenstein e.V.
  • „Pop-up Bar – neue Treffpunkte für junge Leute“ – LEADER-Regionalmanagement
  • „Ort der Begegnung – Treffpunkt und Begegnungsstätte in Schwarzenau“ – Wir in Schwarzenau

Außerdem haben Sie während des Berichts des Regionalmanagements die Möglichkeit Einblicke in die LEADER-Region und die Arbeit des LEADER-Regionalmanagements zu erhalten.

Das Programm für den Abend:

1. Begrüßung

2. Bericht des Regionalmanagements

3. Vorstellung von neuen Projektideen

4. Vorstellung von zu beschließenden Projekten

5. Terminplanung/Sonstiges

Zeit zum Austausch mit uns und Ideengebern

Der LAG-Vorstand wird sich anschließend im nichtöffentlichen Teil der Sitzung noch einmal zusammensetzen.

 

Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich jederzeit gerne bei uns.

Wir sehen uns am 06. November!

 

Zuwendungsbescheid für die Standortpaten ist da

Am Dienstag haben wir der Stadt Bad Berleburg den Zuwendungsbescheid für ihr LEADER-Projekt „Standortpaten – Netzwerk Fachkräftesicherung Wittgenstein“ überreicht. Auch wenn ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn bereits erste Schritte zuließ, ist nun der offizielle Startschuss zur Umsetzung des Projektes gegeben.

Die Gewinnung und Sicherung von Fachkräften ist wie in vielen ländlich geprägten Regionen, auch in Wittgenstein eine Herausforderung. Zwar bietet die Region eine stabile Wirtschaftsstruktur mit guten beruflichen Perspektiven, doch die hohe Lebensqualität in der Region wird oftmals unterschätzt, so dass junge Leute die Region verlassen und Personen von außerhalb ihren Weg nicht herfinden.

Hier setzt das LEADER-Projekt an. Ehrenamtlich tätige StandortpatInnen sollen als persönliche Ansprechpartner Jugendliche aus der Region und potenzielle Fachkräfte von außerhalb langfristig an den Standort binden, indem sie die hohe Wohn- und Erholungsqualität der Region herausstellen. Bedeutend ist dabei, dass die StandortpatInnen auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen potenziellen Fachkraft eingehen. Deshalb wird angestrebt, dass sie einen Querschnitt der gesamten Wittgensteiner Bevölkerung widerspiegeln.

Gut 162.000€ bekommt der Projektträger, die Stadt Bad Berleburg für das Projekt aus dem LEADER Topf für eine Projektlaufzeit von drei Jahren. Das sind 65% der Gesamtausgaben von knapp 250.000 Euro. Mit den LEADER-Mitteln wird eine Koordinierungsstelle geschaffen, die für die Gewinnung und Einsatzkoordination der ehrenamtlichen StandortpatInnen zuständig ist und das Netzwerk der beteiligten Unternehmen betreut und erweitert. Los geht es zunächst im Gesunhheitssektor, doch das Projekt ist so angelegt, dass nach und nach auch die weiteren Wirtschaftszweige in der Region mit einbezogen werden.

Wenn auch Sie sich vorstellen können, Standortpatin oder Standortpate zu werden, oder zunächst einmal weitere Informationen möchten, hilft Ihnen Colette Siebert von der Stadt Bad Berleburg gerne weiter. (Tel: 02751/923189; Email: c.siebert@bad-berleburg.de )