Neue Wege in Zeiten der Trauer

Für mich ist Trauerbegleitung… … eine Herzensangelegenheit, da jeder Mensch früher oder später mit diesem Thema konfrontiert wird. Heike Pöppel … eine wichtige Aufgabe, weil wir dort Hilfe und seelischen Beistand geben, wo leider unsere Gesellschaft an ihre Grenze stößt. Tanja Baldus   … eine wertvolle Unterstützung für Trauernde als Zuhörer da zu sein, um […]

Mehr LEADER: Wittgenstein bewirbt sich für die Förderphase 2023-2027

Auftakt-Bürgerworkshop am 22. November 2021

Wittgenstein, 15.11.2021. Die LAG Region Wittgenstein e.V. der Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück bewirbt sich erneut um EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm des Landes Nordrhein-Westfalen. Der erfolgreiche LEADER-Prozess in den Wittgensteiner Kommunen soll in den Jahren 2023 bis 2027 fortgesetzt werden, um kulturelle, soziale und wirtschaftliche Entwicklungen in der ländlichen Region nachhaltig zu stärken. Für die Bewerbung gilt es, die regionale LEADER-Entwicklungsstrategie als regionales Zukunftskonzept fort-zuschreiben. Bis Anfang März 2022 muss das Bewerbungskonzept bei dem Land Nordrhein-Westfalen eingereicht werden.

„Natürlich möchten wir Wittgenstein mit guten LEADER-Projekten weiter voranbringen“, sagt Holger Saßmannshausen, Vorsitzender der LAG Region. „LEADER ist eine große Chance, um die Zukunft unserer Region mitgestalten und zukünftigen Herausforderungen gemeinschaftlich entgegentreten zu können.“ Bei einer erfolgreichen Bewerbung können Fördermittel in Höhe von etwa 2,3 Millionen Euro in die drei Kommunen fließen.

Die LAG Region Wittgenstein lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein zu einem Auftaktworkshop zur LEADER-Neubewerbung am Montag, 22. November 2021, um 18 Uhr im Hotel Edermühle, Mühlenweg 6, 57339 Erndtebrück ein.

Alle Interessierten werden gebeten, sich per MAIL zur Veranstaltung anzumelden. Vor Ort gilt die Einhaltung der 2G-Regel (geimpft und genesen), entsprechende Nachweise sind von den Teilnehmenden zur Veranstaltung mitzubringen.

Mit der fachlichen Begleitung der LEADER-Bewerbung und der Bürgerveranstaltungen wurde das Institut ift Freizeit- und Tourismusberatung GmbH aus Köln beauftragt, ein in der Region erfahrenes Fachbüro.

Nach dem Auftaktworkshop wird in jeder der drei Wittgensteiner Kommunen ein Bürgerworkshop folgen, um mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern konkrete Projektideen für die künftige regionale LEADER-Entwicklungsstrategie zu erarbeiten.

  • LEADER-Workshop in Bad Laasphe: Montag, 13.12.2021, 18 Uhr, Haus des Gastes, Wilhelmsplatz 3, 57334 Bad Laasphe
  • LEADER-Workshop in Erndtebrück: Mittwoch, 15.12.2021, 18 Uhr, Schießheim des Schießvereins Erndtebrück, Am Fuchsrain 3, 57339 Erndtebrück
  • LEADER-Workshop in Bad Berleburg, Donnerstag, 16.12.2021, 18 Uhr, Ederzentrum Via Adrina, Stedenhofstraße 2, 57319 Bad Berleburg-Arfeld

Das LEADER-Programm schafft zukunftssichere starke ländliche Räume. Dabei ruft der Wettbewerb ausdrücklich die Menschen vor Ort auf, regionale Projekte eigenständig zu entwickeln und umzusetzen. Eine breite öffentliche Beteiligung an den Veranstaltungen ist ein zentraler Baustein, um das gemeinsame Ziel – den Status als LEADER-Region – wieder zu erreichen.

Hier geht es zur Anmeldung per Mail!

 

Grafittikunst Bad Laasphe durch LEADER-Förderung am Haus des Gastes

Graffiti Kunst – Betonwand wird Naturbild

LEADER Kleinprojekt: Betonwand im Kräutergarten am Haus des Gastes wird zum Hingucker und zur Fotoecke

Bad Laasphe, 2. November 2021. Bad Laapshe lädt seine Gäste zur Entspannung und Erholung ein. Gerade wegen der schönen Umgebung suchen Auswertige häufig die Gegend auf, um zu wandern oder Rad zu fahren. Die Stadt stellt sich als Naherholungsort dar. Deshalb ist es von Bedeutung zentrale Orte, an denen sich viele Touristen und Bürger aufhalten ansprechend zu gestalten. Doch wie in jeder anderen Stadt auch gibt es auch in Bad Laasphe Ecken, die leider nicht ganz so ansprechend wirken.

Direkt hinter dem Haus des Gastes, in dem die Touristinformation ansässig ist, befindet sich der beliebte Kräutergarten mit Anschluss zum japanischen Garten. Hier befand sich aber auch solch eine nicht ansehnliche Ecke. In dem beschriebenen Bereich halten sich Touristen und Bürger auf, verweilen auf Bänken, besuchen den Kräutergarten. Viele Einheimische kreuzen den Weg an dieser Stelle, Wanderwege führen hindurch.
Angrenzend befindet sich eine Mauer und ein Notausgang aus dem Haus des Gastes, welcher nicht sehr ansehnlich war und in diesem LEADER Kleinprojekt durch eine Verschönerungsaktion zum Hingucker wurde.

Alte schmutzige Betonmauern sind nicht ansprechend, dabei haben solche Mauern in vielen Städten ein großes Potential als Eyecatcher auf andere zu wirken, sofern diese ansprechend gestaltet sind. „Deshalb wollten wir die Mauer sowie den Ausgang hinter dem Haus des Gastes ebenfalls aufwerten und durch Graffiti Kunst nicht nur farbig gestalten, sondern einen Wiedererkennungswert für die Stadt schaffen.“ äußert sich die TKS Bad Laasphe zum Projekt.

Durch zwei professionellen Sprayer von der Firma highlightz aus Bonn erstrahlt die Wand nun in neuem Glanz. Als Vorlage für die ansprechende Gestaltung dienten Bilder der Lahnstadt und die Entwürfe von Kindern aus Bad Laasphe. Diese hatten im Rahmen der Kinderferienspiele im Sommer kreative Ideen entwickelt. Diese wurden dann in die Entwürfe eingearbeitet und in Sprayerkunst umgesetzt. Zu sehen ist nun eine Wittgensteiner Landschaft samt Waldtieren, vielen Pilzen und Wandersymbolen. Ein Blick auf das Laaspher Schloss ist ebenfalls inbegriffen. An der Außenseite können Passenten sich an einem Waldboden mit Pilzen und einem Fuchs sowie Hasen erfreuen. Entstanden ist zudem eine kleine Fotoecke, in der man ein Bad Laasphe typisches Selfi machen kann.

Helle Ideen für den Kurpark in Bad Laasphe

LEADER-Förderung für TKS-Projekt: Neue Leuchten sollen Anlage aufwerten

Bad Laasphe, 20. Oktober 2021. „Es werde Licht – Naherholung zu jeder Zeit“ – so überschreibt die Tourismus, Kur und Stadtentwicklung (TKS) Bad Laasphe GmbH ihr aktuelles LEADER-Projekt, das in Kooperation mit der Stadt Bad Laasphe durchgeführt wird. Es soll den Kurpark am östlichen Hang der Lahnstadt zum Strahlen bringen. „Für Einheimische und Gäste ist der Kurpark ein beliebter und gut frequentierter Aufenthaltsort, den wir durch ein neues Beleuchtungskonzept samt Leuchten attraktiv gestalten und aufwerten wollen“, erklärt TKS-Geschäftsführerin Signe Friedreich.

In der dunklen Jahreszeit merken es die Besucherinnen und Besucher wieder deutlich: Der Kurpark ist schön und – wenn die Sonne untergegangen ist – vor allem ganz schön dunkel. Der Kurpark ist nun seit längerer Zeit nicht mehr beleuchtet, was daran liegt, dass die Beleuchtungsanlage durch Vandalismus und der damit fehlenden Betriebssicherheit vom Netz genommen werden musste. Die TKS und die Stadt Bad Laasphe möchten den Kurpark mit der Erneuerung der Anlage wieder beleben und vor allem sicher machen, so dass Einwohner sowie Touristen den Park in vollen Zügen genießen und nutzen können.

Gemeinsam mit der Firma Lehner Leuchten Manufaktur GmbH sowie deren Partner Lichtbetrieb aus Essen fand jetzt das Bauanlaufgespräch für die Sanierung der Beleuchtungsanlage im Kurpark statt.

Die Planung zu dieser Maßnahme erfolgte bereits im Februar 2021, die Maßnahme soll im November 2021 fertiggestellt sein. Bad Laasphe setzt dabei auf modernste LED-Technologie sowie Intelligenz zur Steuerung der Beleuchtung.

Das Projekt umfasst die Installation sensorgesteuerter LED-Laternen samt Masten. Zur individuellen Nutzung werden die neuen Leuchten mit Bewegungsmeldern ausgestattet, so dass die Lampen nur dann leuchten, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Mit dieser Technologie wird das Licht nach Bedarf geschaltet, dies schont die Energiekosten und schützt zugleich die Umwelt. Für den Sehkomfort, aber vor allem für den Insekten- und Tierschutz haben sich die TKS und Stadtverwaltung für eine warm-weiße Lichtfarbe entschieden.

„Das ist nicht nur gut fürs Klima, sondern auch für die Gemeindekasse“, so der Bad Laaspher Bürgermeister Dirk Terlinden bei einem Ortstermin. Anlass war die Übergabe des LEADER-Bewilligungsbescheids durch den Vorsitzenden der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der LEADER-Region Wittgenstein Holger Saßmannshausen an den Projektträger. Saßmannshausen sieht in diesem Vorhaben ein Projekt mit großer Strahlkraft, da viele Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Lahnstadt davon profitieren können: „So helle Ideen und Initiativen können wir immer gut gebrauchen.“

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 68.000 Euro. LEADER übernimmt dabei einen Anteil von 65 Prozent, also rund 44.000 Euro. Das Geld stammt aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. „Hier investiert Europa in ländliche Gebiete“ – so steht es auch auf dem Schild, das zukünftig im Kurpark auf der LEADER-Projekt hinweisen wird. Jörg Hartmann von Lehner Leuchten sagte seinerseits spontan ein Sponsoring zu: „Wir werden ein Metallgestell erstellen, wo das Schild angebracht werden kann.“

Der Kurpark erhält in diesem Zuge auch neue Mastsysteme, die einen höheren Schutz vor Vandalismus bieten sowie zur Verbesserung der Beleuchtung beitragen. Aktuell werden die 30 Laternen und Masten im Kurpark durch die neuen Leuchten von Lehner Leuchten ersetzt. Jede Leuchte wird mit einem Bewegungsmelder „Citysense Plus“ aufgerüstet. Das heißt: Das Licht geht nur dann an, wenn es gebraucht wird.

Dabei reagiert der Infrarotsensor auf alles ab einer Höhe von 50 bis 80 Zentimetern, nimmt dabei nur Bewegungen von Personen wahr und nicht etwa von windbewegten Ästen oder Kleintieren. „So können Katzen, Marder oder Igel weiter unbehelligt durch die Nacht streifen“, erläutert Signe Friedreich. Zudem lässt sich die Helligkeit der Straßenlaternen über ein Computersystem zentral steuern. „Dieses intelligente Zusammenspiel reduziert den Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung zusätzlich um bis zu 80 Prozent. Und die Nutzung des Kurparks ist rund um die Uhr möglich.“ Von diesen verlängerten Nutzungszeiten profitieren die Parkbesucher zu jeder Jahreszeit. Denn mehr Helligkeit schafft deutlich höheres Sicherheitsgefühl.

LEADER 2023: Neue Wettbewerbsrunde zur Entwicklung des ländlichen Raumes in Nordrhein-Westfalen

Ministerin Heinen-Esser: LEADER ist eine Erfolgsgeschichte. Das Programm hilft, Regionen und ländliche Räume gemeinschaftlich zukunftssicher zu gestalten

Ab sofort können sich ländliche Regionen in Nordrhein-Westfalen wieder als LEADER-Region bewerben. Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) können über das Förderprogramm LEADER ländliche Regionen eigene Entwicklungsstrategien mit europäischen und nationalen Fördermitteln in einer Höhe von jeweils bis zu rund drei Millionen Euro umsetzen.

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Aller guten Dinge sind drei

LAG-Vorstand gibt grünes Licht für LEADER-Projekte in allen Wittgensteiner Kommunen

Wittgenstein, 25. Juni 2021. Seit 2016 rollt der LEADER-Zug durch Wittgenstein. Und hat ordentlich Fahrt aufgenommen: Aktuell befindet er sich auf dem hinteren Streckenabschnitt der laufenden Förderperiode, denn spätestens bis Sommer 2023 müssen alle Vorhaben umgesetzt sein. Der Vorstand der Lokalen Aktionsgruppe hat jetzt drei neuen Projekten grünes Licht gegeben, die nun beantragt werden können.

In der öffentlichen Ideenschmiede im März wurden diese Initiativen bereits vorgestellt. Alle drei Wittgensteiner Kommunen sind dabei vertreten. „Das ist ganz im Sinne von LEADER. Wichtig ist der Blick auf die gesamte Region, um dann gezielt die lokalen Bedürfnisse zu erkennen, die Potenziale zu nutzen und Projekte voranzutreiben“, findet Holger Saßmannshausen, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe der LEADER-Region Wittgenstein. „So können wir unsere regionale Identität stärken und durch gute Vernetzung und Zusammenarbeit gemeinsam weiterentwickeln.“

Bad Laasphe: Es werde Licht
In Bad Laasphe hat die TKS Tourismus, Kur und Stadtentwicklung Bad Laasphe GmbH eine leuchtende Idee: „Es werde Licht – Nacherholung zu jeder Zeit“. Es geht um neue Leuchten für den Kurpark. Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste der Stadt besuchen gern die Anlage. Um die Nutzungszeiten zu verlängern, soll eine neue Beleuchtung installiert werden. Alte Leuchtmittel sollen durch energiesparende LED-Laternen ersetzt, neue Aufsatzlampen installiert und mit Bewegungsmeldern ausgestattet werden. Die Lampen leuchten nur dann, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Das System erfasst nur Bewegungen von Personen und geht nach wenigen Minuten wieder aus; Kleintiere, Marder oder Igel können weiter unbehelligt durch die Nacht streifen. Damit wird der Stromverbrauch der Straßenbeleuchtung deutlich reduziert – gut fürs Klima und für die Gemeindekasse. Gesamtprojektkosten: 68.000 Euro.

Erndtebrück: Schüler gestalten Schulhof der Zukunft
In Erndtebrück wird die Gemeinde mit dem Projekt „Schulhofgestaltung Realschule Erndtebrück“ aktiv: In einem Workshop planten die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer mit, wie ihr Schulhof in Zukunft gestaltet werden soll. Die Beteiligung der jungen Menschen an diesem Prozess hat Vorbildcharakter. Viele Wünsche und Ideen wurden zusammengetragen und abschließend die Entwürfe präsentiert. Nicht alle, aber wesentliche Merkmale der Arbeiten werden in die tatsächliche Umsetzung einfließen. Der Schulhof soll verschiedene Aufwertungen erfahren, angefangen beim Untergrund über einen überdachten Gang als Regenschutz bis hin zu neuen Angeboten der Pausengestaltung. Gesamtprojektkosten: 42.000 Euro.

Bad Berleburg: Bauen mit regionalem Holz
In Bad Berleburg ist die Stadtverwaltung „Auf dem Holzweg in die Zukunft – Nachhaltiges Bauen mit regionalem Holz“. Ziel ist es, Holz aus regionalen Beständen in allen Lebensbereichen stärker in den Fokus zu rücken. Vor zwei Jahren bereits initiierte die Kommune das Akteurs-Netzwerk Holz, das die Grundlage für das Projekt schuf. Diese Arbeit soll nun verstetigt werden: Mit einer Kampagne, mit Workshops und Veranstaltungen sowie einem „Holzweg“ als Lern- und Erlebnispfad entlang an bereits umgesetzten Referenz-Holzbaumaßnahmen, um zu zeigen, was mit Holz alles möglich ist. Für die professionelle Umsetzung des Projektes möchte die Stadt eine Personalstelle fördern lassen. Gesamtprojektkosten: 158.000 Euro.

Virtuelle Jahreshauptversammlung

Die Förderquote für die LEADER-Projekte liegt bei 65 Prozent, die Anträge müssen innerhalb eines Jahres bei der Bezirksregierung Arnsberg eingereicht werden. Bei positivem Bescheid können die Projektträger in die Umsetzung gehen. Die Projekte der aktuellen Förderphase müssen bis Mitte 2023 umgesetzt sein.

Diese Fristen waren auch Thema bei der virtuellen Jahreshauptversammlung der LAG Region Wittgenstein e.V. Vorweg standen personelle Neubesetzungen im Vorstand an: Nach dem Ausscheiden von Stefan Berk fungiert nun Kerstin Grünert als stellvertretende Vereinsvorsitzende. Ihr Stellvertreter ist Daniel Seyfried.

Der Bericht des Regionalmanagements zeigte u.a. den zeitlichen Ablauf für die laufende Förderperiode auf. Für die Übergangszeit von 2021/22 wurden der Region zusätzlich Mittel in Höhe von rund 350.000 Euro bewilligt. Das Gesamtbudget erhöhte sich damit auf 2,14 Millionen Euro. So können zu den 34 bisher beschlossenen Projekten weitere hinzukommen.

Wie bereits gesondert berichtet, ist auch die Förderung von Kleinprojekten in der LEADER-Region in diesem Jahr wieder sehr gut angenommen worden. 19 Maßnahmen, davon 17 in privater Trägerschaft, mit einem Investitionsvolumen von rund 260.000 Euro sind in der Umsetzung. „Es sind wieder super Ideen dabei“, freut sich Holger Saßmannshausen. „Wenn die Maßnahmen einzeln betrachtet eher klein sind, so leisten sie insgesamt gesehen einen großen Beitrag für die Verbesserung der Lebensqualität in der LEADER-Region Wittgenstein.“

Kleine Projekte mit großer Wirkung

LEADER-Region Wittgenstein gibt Startschuss für 19 Kleinprojekte

Wittgenstein, 28. Mai 2021. Die Kleinprojekte-Förderung in der LEADER-Region Wittgenstein geht in die zweite Runde. Dabei werden die unterschiedlichsten Ideen von Vereinen, Initiativen und den Kommunen in Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück unterstützt. Die Gesamtsumme aller Projekte liegt bei 250.000 Euro. In diesem Jahr können 19 Maßnahmen von der Förderung profitieren.

Auch in diesem Jahr ist vor allem das Engagement der Vereine wieder sehr groß. „Das Ehrenamt ist und bleibt den Wittgensteinern ein sehr wichtiges Anliegen“, betont Holger Saßmannshausen als Vorsitzender der LEADER-Region Wittgenstein. Gerade deshalb sei es eine hervorragende Gelegenheit, die Belange der einzelnen Initiativen mit dem besonderen Bonus umzusetzen. Denn die Kleinprojekte haben große Wirkung und die 80-prozentige Förderung entlastet spürbar die Gemeinschaftskasse.

Dass aktuell auch noch einige Projektbewerbungen, die es 2020 in den Bewertungen nicht nach ganz oben geschafft hatten, zum Zuge kommen, freut Holger Saßmannshausen besonders: „Es ist schön, den Initiativen aus dem vorherigen Jahr nun ein positives Feedback geben zu können.“ Die Fördersumme des Landes NRW liegt mit 180.000 Euro (2020: 135.000 Euro) in diesem Jahr nochmal höher, den regionalen Kofinanzierungsanteil von 20.000 Euro tragen wieder die drei Wittgensteiner Kommunen. Durch das höhere Gesamtvolumen können in diesem Jahr 19 Projekte umgesetzt werden, im Vorjahr waren es 14 Projekte.

Die Liste der Ideen und Maßnahmen ist nicht nur lang, sondern auch bunt. Um einige zu nennen: Es geht von der Streaming-Wiese im Freibad Hesselbach über die nachhaltige Umgestaltung und funktionale Weiterentwicklung des Schützenheims des SV Birkelbach bis hin zum Kleinspielfeld für Beachsoccer und Beachvolleyball des TuS Dotzlar. Die Stadt Bad Berleburg möchte die Grund- und Nahversorgungszentren in den Dörfern stärken und als Grundlage ein Konzept mit Analyse, Weiterentwicklung, Handlungsempfehlungen erstellen lassen. Entlang des Ilsepfads will der SGV Oberes Lahntal-Feudingen eine Jahresbaumallee mit Infotafeln für Wanderer an schönen Aussichtspunkten anlegen. Der Schießverein Erndtebrück plant den Ausbau der digitalen und räumlichen Infrastruktur im Schießheim am Fuchsrain.

Nun hat die Bezirksregierung Arnsberg der LAG Region Wittgenstein als Antragsteller für die 19 Kleinprojekte „grünes Licht“ gegeben, somit können die Maßnahmen umgesetzt werden. Bis spätestens 21. November 2021 müssen alle Projekte abgeschlossen sein. Da im vergangenen Jahr alles reibungslos funktioniert hat, ist Holger Saßmannshausen guter Dinge, dass einer positiven Umsetzung auch diesmal nichts im Wege steht: „Das Förderinstrument ‚Kleinprojekte‘, das exklusiv allen LEADER-Regionen zur Verfügung steht, bringt insgesamt einen Mehrwert für unsere Region. Das hängt nicht allein vom Fördergeld ab, entscheidend sind die Ideen und das Engagement der Menschen vor Ort, um diese Projekte auch umzusetzen.“

Überblick: Kleinprojekte 2021

  • Stärkung der Grund- und Nahversorgung: Mit regionalen Produkten und guter Vernetzung unsere Dörfer attraktiv für die Zukunft aufstellen (Stadt Bad Berleburg)
  • Jahresbaumallee (SGV Oberes Lahntal-Feudingen)
  • Der heimische Wald als außerschulischer Lernort der Wiederbewaldung (Stadt Bad Laasphe)
  • Streaming-Wiese und DDIS Freibad Hesselbach (Förderverein Freibad Hesselbach)
  • Barrierearme Vermittlung von Kultur und Wissen in Wittgenstein (BLB-Tourismus GmbH)
  • Nachhaltige Umgestaltung und funktionale Weiterentwicklung des Schützenheims (SV Birkelbach)
  • Digitale Infrastruktur und Kultur-/Kommunikationstreffpunkt der Gemeinde Erndtebrück (Schießverein Erndtebrück)
  • Kleinfeldanlage für Beachsoccer und Beachvolleyball (TuS Dotzlar)
  • Umbau vom Tennisplatz zum Kleinspielfeld (TuS Schwarzenau)
  • Neugestaltung des Schank- und Thekenbereiches der Kulturhalle „Wittgenstein“ Dotzlar (Kultur- und Heimatverein Dotzlar)
  • Modernisierung der Beleuchtung in der Pulverwaldhalle: Umstellung auf LED-Technik (TuS Erndtebrück)
  • Gemeinsam schmieden, backen & baden – Wittgensteiner Handwerkskunst und Ortsgeschichte neu erleben (Heimatverein Arfeld)
  • Überdachung Musikplatz und Kleinkunstbühne (Schützenverein Berghausen)
  • Historischer Dorfbrunnen in der Oberndorfer Dorfmitte (Oberndorf)
  • Dorfgemeinschaftshaus Hemschlar: Substanzerhaltung (Dorfverein Hemschlar)
  • Erneuerung Küchenzeile in der Schutzhütte (Dorfverein Niederlaasphe)
  • Kultur mobil – Mobile Lautsprecheranlage und Beleuchtung (Kulturgemeinde Bad Berleburg)
  • Graffiti Kunst – Beton wird Naturbild mit städtischen Besonderheiten (TKS Bad Laasphe)
  • Uhr auf dem Wilhelmsplatz (TKS Bad Laasphe)

Ein Rad greift ins andere

LEADER-Vorstudie zur Errichtung eines E-Bike-Verleihsystems in ländlichen Kommunen in Wittgenstein sowie Schmallenberg und Winterberg 

Fahrradfahren hält fit, ist umweltfreundlich und zugleich auch eine effiziente Art der Fortbewegung. In den vergangenen Jahren sind viele auf ein eBike umgestiegen, denn Radfahren mit elektrischem Antrieb sorgt gerade in Mittelgebirgsregionen für neuen Fahrspaß. Diesem Trend folgte die LEADER-Region Wittgenstein mit ihrem Projekt zum Ausbau von E-Bike-Verleihangeboten in Kooperation mit den benachbarten LEADER-Regionen „4 Mitten im Sauerland“ und „Hochsauerland“. „Das ist natürlich ein komplexes, aber auch ein sehr spannendes Thema“, sagt Holger Saßmannshausen, Vorsitzender der LAG-Region Wittgenstein, die das Projekt beantragt und die durchgeführt hat. „Die Ergebnisse der Vorstudie sind ein wichtiger Beitrag zum Ausbau eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts in unserer Region.“

Pedelec-Fahrer kommen weit herum, wenn sie unterwegs sind. Dank der Motorunterstützung ist ihr Radius weitaus größer als bei denjenigen, die aus reiner Muskelkraft ihr Rad auf Touren bringen. Gern radeln sie auch über die Stadtgrenzen hinaus. Aus diesem Grund wurde die Projektregion groß gefasst: Die Vor-studie zur Einrichtung eines eBike-Verleihsystem bezieht sich auf die Region Wittgenstein mit Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück sowie das Schmallenberger Sauerland und Winterberger Sauerland. Kooperationspartner waren dabei die Kommunen und die touristischen Leistungsträger.

Das zentrale Ziel kurz zusammengefasst: Über ein einheitliches Verleihsystem soll ein eBike-Angebot Gästen bzw. Einheimischen für die gesamte Region zur Verfügung gestellt werden. Mit den verschiedenen Stationen können Fahrräder flexibel und zeitlich unabhängig von den Öffnungszeiten von Servicestellen ausgeliehen und zurückgebracht werden. Durch verstärkte Netzwerkbildung zwischen Betrieben und Initiativen soll die Region insgesamt als eBike-Destination bekannter werden.

Mit der Erarbeitung der Studie beauftragte die LAG das Büro für Stadt- und Verkehrsplanung (BSV) Dr.-Ing. Reinhold Baier GmbH, Aachen in Arbeitsgemeinschaft mit dem Büro raumkom – Institut für Raumentwicklung und Kommunikation, Trier. Projektverantwortliche war Dr.-Ing. Katja Engelen (BSV). Unter ihrer Regie wurden von Dezember 2019 bis August 2020 fünf öffentliche Workshops durchgeführt. Thematisiert wurden dabei auch schwierige Rahmenbedingungen wie den bundesweit stagnierenden Markt des Fahrradverleihs, die schwer erreichbare Wirtschaftlichkeit des Betriebs sowie stark unterschiedliche kommunale Ausgangsbedingungen für ein flächendeckendes einheitliches System. Dem gegenüber stützt sich die Vorstudie aber auf positive Aspekte zugunsten von Umwelt, Gesundheit, regionaler Wertschöpfung und Synergien beim Infrastrukturaufbau.

Im Ergebnis steht ein 10-Punkte-Programm für das weitere Vorgehen:

  1. Aufstellung kommunaler Radverkehrskonzepte als eine Grundlage für nachhaltige Radverkehrsentwicklung (touristische und alltagbezogene Nutzungen) und die mögliche Verknüpfung mit Radverkehrskonzepten auf regionaler Ebene, z. B. Radverkehrskonzept des Kreises Siegen-Wittgenstein
  2. Erarbeitung von touristischen Radrouten mit Erlebnisfaktor
  3. Nutzungsmöglichkeiten von Wirtschaftswegen als Radverkehrsverbindungen abklären und realisieren
  4. Fahrradboxen nicht nur für Dauermieter anbieten
  5. Überprüfung der Einbindungsmöglichkeiten von Fahrradbussen
  6. ADFC-Zertifizierung RadReiseRegion
  7. Informationen über vorhandene Fahrradverleihangebote in der Projektregion bereitstellen, u.a. über die Homepages des Tourismus, Social-Media-Kanäle oder städtische Homepages
  8. Interesse an betrieblichem Mobilitätsmanagement in der Projektregion identifizieren
  9. Interesse der Hotellerie an einer Einrichtung und Teilnahme an einem E-Bike-Verleihsystem abfragen
  10. Fördermöglichkeiten zur Optimierung der Radverkehrsinfrastruktur nutzen

„Diese Handlungsempfehlungen können nun als Arbeitsgrundlage für die Weiterentwicklung der Projektidee genutzt werden“, erläutert Holger Saßmannshausen. „Es freut uns, dass die LEADER-Region das Projekt in Kooperation mit den Nachbarstädten breit aufstellen und interkommunal verknüpfen konnte.“ Die Kosten für die Vorstudie belaufen sich auf knapp 36.000 Euro; 65 Prozent der Summe wurde durch LEADER gefördert, den Eigenanteil übernahmen die beteiligten Kommunen, die das Projekt gemeinsam getragen haben. Zum Abschluss verständigten die Teilnehmer sich darauf, gemeinsam mit weiteren Beteiligten mögliche, regionale Maßnahmen des Ausbaus von Infrastruktur und Angeboten für das touristische und alltagsbezogene Radfahren zu prüfen und zu konkretisieren.

LEADER stärkt Heimatregion nachhaltig

Austausch, Vernetzung, Kooperation zur Stärkung der Heimatregion: Das ist LEADER – und gut für das Wittgensteiner Land. Die EU-Förder-maßnahme „Liaison entre actions de développement de l’économie rurale“ (LEADER) unterstützt derzeit 321 ländliche Regionen in Deutschland bei ihrer Entwicklung. Auch Wittgenstein ist dabei. Das Projektbudget für die aktuelle Förderperiode liegt bei rund 1,8 Millionen Euro, zentrales Förderinstrument ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

So funktioniert’s: Bottom-up
Das Prinzip folgt von unten nach oben – also Bottom-up. Bürgerinnen und Bürger ländlicher Regionen entwickeln Ideen, Konzepte und Projekte, um die Lebensqualität in den Dörfern zu entfalten, zu gestalten und zu erhalten. „Im Ergebnis steht ein nachhaltiger Entwicklungs-prozess – diesen spiegeln auch die insgesamt 42 Förderprojekte wider, die seit 2016 in Wittgenstein entwickelt wurden“, freut sich der Holger Saßmannshausen, Vorsitzender der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) der heimischen LEADER-Region. „Voraussetzung ist natürlich ein starkes Team: Basis des Erfolgs ist konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit im Vorstand und seitens der Kommunen.“

Zum geschäftsführenden Vorstand gehören Stefan Berk (1. stellv. Vorsitzender) und Thomas Dörr (2. stellv. Vorsitzender) sowie die Bürgermeister der drei Wittgensteiner Kommunen, Bernd Fuhrmann (Bad Berleburg), Dirk Terlinden (Bad Laasphe) und Henning Gronau (Erndtebrück). Der LAG-Vorstand hat 18 Mitglieder, die verschiedene Interessengruppen aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales vertreten; sie entscheiden, wie das Geld eingesetzt wird. Das Regionalmanagement berät und begleitet die Antragsteller durch die Projekte.

Trotz Turbulenzen: Positive Bilanz 2020
Die Mittel für die aktuelle Förderperiode 2014-2020 sind zu 97 Prozent gebunden. „Die knapp 1,8 Millionen, die der Region zur Verfügung standen, sind zu fast komplett ausgegeben. Die Bilanz 2020 kann sich sehen lassen“, findet Holger Saßmannshausen.
Dabei war das Jahr auch aus LEADER-Sicht turbulent, gekennzeichnet durch die Unwägbarkeiten der Coronapandemie und den personellen Wechseln im Regionalmanagement. Einzige Konstante im Team ist nach wie vor Jens Steinhoff. Da Carolin Lünser in Elternzeit ging und Ines Wünnemann sich beruflich verändern wollte, ergab sich eine neue Zusammensetzung: Seit Mai 2020 sind Stefanie August und Andreas Bernshausen im Regionalmanagement tätig.

Dass die LEADER-Region auf einem sehr guten Weg ist, attestierte auch Sabine Möglich-Bangemann, zuständige Dezernentin bei der Bezirksregierung Arnsberg, in der LAG-Sitzung Anfang Dezember. So habe sich die Quote bewilligter Projekte innerhalb des Jahres mehr als verdoppelt: Aktuell liegt Wittgenstein bei 84 Prozent.

Kleine Projekte: Große Wirkung
Die LEADER-Region initiierte in diesem Jahr erstmals auch Kleinprojekte. Dafür stellte das Land Mittel in Höhe von 135.000 Euro bereit, die drei Wittgensteiner Kommunen brachten den erforderlichen Eigenanteil von zehn Prozent für die LAG ein. Die Kleinprojekte-Förderung zielt insbesondere auf investive Maßnahmen ab und spricht vor allem Vereine an. Dabei liegt die Projektsumme bei maximal 20.000 Euro, die Förderquote bei 80 Prozent. Für viele eine lukrative Sache. „Nach dem Aufruf im Mai hatten wir mehr als 40 Bewerbungen und waren völlig überzeichnet“, berichtet der LAG-Vorsitzende. 14 Vorhaben wurden ausgewählt.

Auch kleine Projekte können durchaus große Wirkung zeigen: ob mit der neuen Weihnachtsbeleuchtung für die Ortskerne in Erndtebrück und Diedenshausen, ob mit dem Erhalt der Wilhelmseiche in Bad Laasphe oder mit dem barrierefreien Bodentrampolin für das Abenteuerdorf Wittgenstein. „Das sind richtige Erfolgsgeschichten“, meint Holger Saßmannshausen. Auch für das Jahr 2021 gibt das Land wieder Fördermittel für Kleinprojekte. Folgerichtig hat der LAG-Vorstand in seiner Dezember-Sitzung „die Inanspruchnahme der maximal möglichen Kleinprojektförderung“ befürwortet. Sobald die Höhe des Förderbetrags bekannt ist, soll wieder ein Projektaufruf folgen.

Starke Ideen: LEADER unterstützt
Die Förderperiode 2014-2020 neigt sich zwar dem Ende entgegen, aber die Projekte laufen weiter und müssen bis Ende des Jahres 2022 ausfinanziert sein. „Natürlich werden wir auch im kommenden Jahr die Projektträger, die mit ihren Ideen die Region stärken und voranbringen, weiter unterstützen“, versichert Holger Saßmannshausen. Denn vom Land werden für die zweijährige Übergangsphase zur neuen EU-Förderperiode zusätzliche Fördermittel bereitgestellt.

Der Blick nach vorn richtet sich auf die nächste EU-Förderperiode 2021-2027: Laut Bezirksregierung Arnsberg und Umweltministerium NRW startet im Jahr 2021 das Bewerbungsverfahren für die Regionen um die künftige LEADER-Förderung. Die Auswahl der Förderregionen soll dann im Jahr 2022 erfolgen. Der LAG-Vorstand wird daher im nächsten Jahr die Weichen zum künftigen LEADER-Prozess in der Region Wittgenstein stellen.

Neue Weihnachtsbeleuchtung in Diedenshausen

Lichtblicke in Diedenshausen: In der Advents- und Weihnachtszeit geht täglich um 16.30 Uhr im historischen Ortskern die Weihnachtsbeleuchtung an. Das Dorf erstrahlt in hellem Glanz – dank des großen Engagements vor Ort und dank der finanziellen Förderung durch LEADER-Kleinprojekte.

Das Regionalbudget für Kleinprojekte folgt derselben Grundidee wie das LEADER-Programm: Es gilt das Bottom-up-Prinzip, das „von unten nach oben“ funktioniert. Die Initiatoren der Kleinprojekte bringen ihre Ideen ein. Sind sie im Bewerberfeld vorn mit dabei, profitieren von einer attraktiven Förderung (mehr Infos unter „Kleinprojekte“).

Die Bewerbung der Organisatoren des Diedenshäuser Weihnachtsmarkts um eine neue Beleuchtung war erfolgreich. Gemeinsam machten sich die Diedenshäuser an Werk und brachten Straßenüberspannungen und Lichterketten an. „Unser herzliches Dankeschön geht an alle Helfer und natürlich an alle Hauseigentümer, die ihre Gebäude zur Befestigung und zudem den Strom bereitstellen“, betont das Orga-Team. Dank geht auch an das LEADER-Team: „Für die gute Zusammenarbeit während der Projektphase.“

Mit dieser Aktion setzt Diedenshausen mehr als ein Zeichen: Auch ohne Weihnachtsmarkt-Event erstrahlt das Dorf im festlichen Lichterglanz. Bis zum 6. Januar 2021 wird es ein schmucker Lichtblick sein. Besucher sind zum Spaziergang durch das Lichtermeer herzlich eingeladen. Zum anderen setzen die Diedenshäuser auf Energieeinsparung durch nachhaltige Technik: Die Weihnachtsbeleuchtung wurde komplett auf LED umgestellt.