Elf plus eins für Südwestfalen: LEADER-Regionen und Bezirksregierung  ziehen für Lebensqualität und einfache Förderung an einem Strang

Elf plus eins für Südwestfalen: LEADER-Regionen und Bezirksregierung ziehen für Lebensqualität und einfache Förderung an einem Strang

Entdeckerpfade an der Möhne, Einzelhandelsinitiativen im märkischen Kreis, eine internationale Helferwerkstatt für die Flüchtlingsarbeit im Hochsauerland oder  ehrenamtliche Dorfcafés und Kneipen als Ortsteils-Treffpunkte – die Bandbreite der EU-geförderten LEADER-Projekte in Südwestfalen ist breit und die LEADER-Region Wittgenstein mischt mit ihren Aktivitäten kräftig mit, das Gesicht der Region weiter zu entwickeln.

Davon überzeugte sich Regierungspräsident Hans Josef Vogel diesen Montag im Bürgerhaus Wickede (Ruhr): Hier stellten sich zum einen die elf LEADER-Regionen zwischen Sieg und Lippe dem neuen Chef in der Arnsberger NRW-Schaltzentrale vor, zum anderen diskutierten die Regionalsprecher mit Vogel und  seinen Mitarbeitern, wie die EU-Mittel mit einfacheren Abläufen abgerufen werden können. „Das ist unser gemeinsames großes Interesse, damit Vereine und Dorfgemeinschaften, Privatleute und Kommunen noch mehr Bürgerideen umsetzen können, die Lebensqualität auf dem Land schaffen oder sichern“, machte Vogel auf der Konferenz unter dem Titel „Zusammen Heimat Zukunft geben“ deutlich.

Er lobte die thematische Vielfalt der Projekte. Zugleich machte er einmal mehr deutlich, dass er  die ländlichen Räume im Siegerland, Sauerland und Börderegion noch vor großen Veränderungen und Aufgaben sieht, die „erfolgreich nur geschafft werden, wenn noch mehr Zusammenarbeit passiert und wir auch Mut zu unkonventionellen Aktionen haben“. Das gelte mit Blick auf die Regionale 2025, für das Thema, wie die Digitalisierung den Alltag verändert ebenso wie für neue Impulse, alle Generationen und mehr Menschen mit Migrationshintergrund ins aktive Dorfleben einzubinden.

Rund 9 Mio. Euro sind dafür aktuell im Regierungsbezirk bereits bewilligt worden. 28 Mio. Euro an Landes- und EU-Geld stehen bis Ende 2020 insgesamt zur Verfügung.